Aktuelles

Unternehmen mit ausgezeichneter Berufs- und Studienorientierung in Potsdam gewürdigt

19 Unternehmen aus Westbrandenburg wurden am 22. Januar 2020 in feierlichem Rahmen im Potsdam Museum für ihre vorbildlichen und vielfältigen Maßnahmen bei der Berufsorientierung geehrt.

Mit der Auszeichnung würdigen die Handwerkskammer Potsdam, die Industrie- und Handelskammer Potsdam sowie das Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V. Betriebe, die sich über das Praktikum hinaus an Schulen für eine praxisbezogene Berufsorientierung engagieren. Die geehrten Unternehmen überzeugten durch ausdauernde Maßnahmen wie Schülerpraktika, Praxislernen, Bewerbungstrainings, Elternunterstützung oder Projektwochen.

163 Schulen waren aufgefordert, für die Prämierung Vorschläge einzureichen. Eine Jury, die aus Vertretern der Staatlichen Schulämter, der Agenturen für Arbeit, der HWK, der IHK und des Netzwerkes Zukunft.Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V. bestand, kürte die Preisträger.

Das Netzwerk Zukunft gratuliert den ausgezeichneten Unternehmen!

Landkreis Brandenburg an der Havel

  • AWO-Sozial-Service gGmbH, Brandenburg, Kooperationsschule: Berufsorientierte Schule Kirchmöser

Landkreis Havelland

  • AGRO-FARM GmbH, Nauen, Kooperationsschule: Nauen,Goethe-Gymnasium Nauen
  • Bernd Fiedrich Garten- und Landschaftsbau GmbH, Nauen, Kooperationsschule: Leonardo da Vinci Campus Nauen
  • Nagel Group, Wustermark, Kooperationsschule: Hans-Klakow-Oberschule Brieselang

Landkreis Potsdam-Mittelmark

  • Johanniter-Krankenhaus im Fläming Treuenbrietzen GmbH, Treuenbrietzen, Kooperationsschule: Gesamtschule Treuenbrietzen

Landkreis Teltow-Fläming

  • BHG Handelszentren GmbH, Dahme/Mark, Kooperationsschule: Otto-Unverdorben-Oberschule Dahme/Mark
  • HTI Bär & Ollenroth KG, Rangsdorf, Kooperationsschule: Geschwister-Scholl-Schule Zossen/Dabendorf
  • Parkhotel Trebbin, Trebbin, Kooperationsschule: Goetheoberschule Trebbin
  • ppg-wegoflex GmbH, Trebbin, Kooperationsschule: Goetheoberschule Trebbin
  • SIK-Holzgestaltungs GmbH, Niedergörsdorf, Kooperationsschule: Otto-Unverdorben-Oberschule Dahme/Mark

Landkreis Oberhavel

  • A bis Z Oberflächen-veredelung GmbH & Co. KG, Zehdenick, Kooperationsschule: EXIN Oberschule Zehdenick
  • Agrargenossenschaft Hohenauen e. G., Havelaue, Kooperationsschule: Oberschule „Johann-Heinrich-August-Dunker“ Rathenow
  • Caritas Altenhilfe gGmbH, Velten, Kooperationsschule: Barbara-Zürner-Oberschule Velten
  • Kraftfahrzeug-Fertigung-Landtechnik GmbH, Löwenberger Land, Kooperationsschule: Libertasschule Löwenberg
  • Remus- Tief- und Straßenbau GmbH, Rathenow, Kooperationsschule: Oberschule „Johann Heinrich August Duncker“ in Rathenow
  • toom Baumarkt, Rathenow, Kooperationsschule: Oberschule „Johann Heinrich August Duncker“ in Rathenow

Landkreis Ostprignitz-Ruppin

  • Bauunternehmung Dr. Kaatzsch GmbH, Neuruppin, Kooperationsschule: Evangelische Schule Neuruppin
  • hagebaumarkt Prignitz GmbH & Co. KG, Kyritz, Kooperationsschule: Linden-Schule-Kyritz
  • UP Hus IDYLL, Neuruppin, Kooperationsschule: Oberschule Alexander Puschkin Neuruppin

SIA-Besuch in der Triebwerkproduktion bei Rolls-Royce in Dahlewitz

Bekannt ist Rolls-Royce für seine Autos. Im Werk Dahlewitz hingegen werden Flugzeugtriebwerke zusammengebaut. Diesen Einblick erhielten die Schüler der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) Robotool und die Praktikanten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt am 22. Januar 2020. Beim Betriebsbesuch zeigten zwei engagierte Azubis die Lehrwerkstatt. Sie informierten über das Unternehmen Rolls Royce und die Funktion von Triebwerken. Insbesondere die Führung durch die Produktionshallen begeisterte die Jugendlichen. Dabei konnten sie, ausgestattet mit einer Virtual-Reality-Brille, ein Triebwerk auseinanderbauen und sogar in eins hineinklettern.

Die SIA „Robotool“ ist ein gemeinsames Projekt von Netzwerk Zukunft, Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V., der Technischen Hochschule Wildau und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Unterstützt wird die SIA durch Rolls- Royce Deutschland.

Der InfoTruck der Metall- und Elektroindustrie tourt wieder durch Brandenburg

Vielen Schulabgängern fällt es oftmals schwer sich für eine Ausbildung oder ein Studium zu entscheiden. Demnach wissen sie, ebenso wie ihre Eltern und Lehrer, auch noch zu wenig über die beruflichen Perspektiven in der Metall- und Elektroindustrie. Der M+E InfoTruck lädt zur Entdeckungsreise durch diese Welt ein. 440 PS, 18 Meter Länge und 80 Quadratmeter Präsentationsfläche rollen wieder regelmäßig quer durch Brandenburg und Berlin. Der InfoTruck informiert dabei bei Ausbildungsbetrieben, Messen und an Schulen.

Ausgestattet mit multimedialen Experimentierstationen können sich Schüler der 7. bis 10. Klassen über die Ausbildungsberufe, Chancen und Anforderungen informieren. Wie bediene ich eine CNC-Fräsmaschine? Wie bringe ich mit Elektronik-Bausteinen eine Lampe zum Leuchten? Lässt sich eine Aufzugssteuerung programmieren? Diese M+E-typischen Arbeitsplatzaufgaben können die Jugendlichen erlebnisorientiert und intuitiv ausprobieren. Begleitet werden alle Mitmach-Exponate durch interaktive Aufgabenstellungen und Hintergrundinfos auf Tablets. Ein erfahrenes Beraterteam betreut die Besuchergruppen im InfoTruck. Oft entstehen dabei auch Kontakte zwischen Jugendlichen und Unternehmen.

Termine:

19. März 2020 – Berufsinformation bei Schaeffler Technologies in Luckenwalde

19. Mai 2020 – Berufsinformation bei thyssenkrupp rothe erde Germany GmbH und Kocks Ardelt Kranbau GmbH in Eberswalde

25. Mai 2020 – Berufsinformation bei ZF Getriebe Brandenburg in Brandenburg an der Havel

Weitere Informationen zum M+E InfoTruck erhalten Sie hier.

Tag der offenen Tür bei den Stadtwerken Potsdam am 10. Januar 2020

Der Schulabschluss rückt näher und vielen Schülerinnen und Schüler stellen sich die Frage: „Was soll ich werden? Wie geht es nach der Schule weiter?“

Die Stadtwerke Potsdam möchte Jugendliche bei der Berufswahl unterstützen und lädt am 10.01.2020 zum Tag der offenen Tür auf dem Gelände des ViP Verkehrsbetriebes Potsdam ein.

Von 13.30 bis 16.00 Uhr können sich interessierte Schülerinnen und Schüler informieren, welche Inhalte konkret hinter den verschiedenen gewerblich-technischen Ausbildungsprofilen stecken. Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildungswerkstatt zu besichtigen und mit Auszubildenden ins Gespräch zu kommen. Zudem stehen gewerbliche Ausbilder Rede und Antwort zu Fragen rund um die Ausbildung.

Die Veranstaltung findet in der Ausbildungswerkstatt auf dem Gelände des ViP Verkehrsbetriebes Potsdam in der Fritz-Zubeil-Straße 96 statt. Da es keine Parkmöglichkeiten vor Ort gibt, empfehlen die Stadtwerke die Anreise mit dem ÖPNV.

Eine Anmeldung ist online oder telefonisch unter der Telefonnummer 0331 661 97 15 möglich. Eltern sind ebenfalls herzlich willkommen.

Weitere Termine

  • Eltern-Schüler Sprechabende (17:00- 19:00 Uhr) am Donnerstag, 16.01.2020 und Mittwoch, 12.02.2020, ViP Lehrwerkstatt, Fritz-Zubeil-Str. 96, 14482 Potsdam
  • Teilnahme am Girlsday am Donnerstag, 26.03.2020

 

 

 

Das Netzwerk Zukunft hat gewählt

Am 4. Dezember 2019 fand in Potsdam die diesjährige Mitgliederversammlung des Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V. statt.

Turnusmäßig wurden Vorstand und Kassenprüfer neu gewählt. Wolfang Spieß, Geschäftsführer Bildung der IHK Potsdam, und Michaela Schmidt, Abteilungsleiterin Berufsbildung der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) wurden als 1. Vorstand sowie Beisitzerin erneut gewählt. Als 2. Vorstand wurde Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport gewählt. Sie folgt damit Dr. Thomas Drescher, für dessen Einsatz ihm die Mitglieder und das Netzwerk-Team ihren Dank aussprachen.

Die bisherigen Kassenprüfer, Sophia Seidl, Geschäftsführerin SCHULEWIRTSCHAFT Berlin und Brandenburg bei der Vereinigung der Unternehmensverbände, sowie Andreas Körner-Steffens, Abteilungsleiter Berufsbildung der Handwerkskammer Potsdam, wurden erneut als Kassenprüfer berufen. Somit wird die erfolgreiche und engagierte Zusammenarbeit der im Netzwerk Zukunft zusammengeschlossenen Institutionen für die berufliche Orientierung und Fachkräftesicherung auch in den kommenden Jahren partnerschaftlich fortgesetzt.

Im nächsten Jahr steht ab März außerdem ein Wechsel in der Geschäftsführung an. Judith Schneider, bisher Büroleiterin in der Geschäftsstelle, wurde als Nachfolgerin von Beate Günther als zukünftige Geschäftsführerin bestätigt. Beate Günther hat die Entwicklung des Netzwerk Zukunft seit 2002 mitgestaltet, seit 2006 als Geschäftsführerin des Vereins. Auch ihr wurde herzlich für das langjährige Engagement gedankt.

Die Anwesenden diskutierten besondere Arbeitsschwerpunkte im Themenfeld berufliche Orientierung, die die Netzwerkarbeit bestimmen. Dazu zählen z.B. die gemeinsame Auszeichnung von Schulen mit dem Berufswahl-SIEGEL, Angebote für Eltern sowie die Mitwirkung und Beratung in verschiedenen regionalen und überregionalen Gremien.

 

 

Auf der parentum in Potsdam

Seit einigen Jahren nimmt das Netzwerk Zukunft an der Berufsstartermesse „parentum“ in Potsdam teil. Am 23. November war es wieder soweit. Viele Jugendliche kamen zusammen mit ihren Eltern in das Potsdamer Oberstufenzentrum I Technik, um sich gemeinsam über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Region zu informieren. Auch das Netzwerk Zukunft war wieder mit einem eigenen Stand vertreten.

Die parentum des Veranstalters IfT-Institut für Talententwicklung richtet sich gezielt an Eltern von Jugendlichen im Berufswahlalter, denn neben Freunden und der Schule spielen Eltern eine entscheidende Rolle bei der Berufswahl ihrer Kinder.

Auf der parentum in Potsdam hatte das Netzwerk Zukunft erstmalig einen Vortrag mit im Gepäck. An zwei Terminen waren Eltern dazu eingeladen, sich in ihrer Rolle als Berufswahl-Begleiter zu reflektieren. Im Fokus der Vorträge standen Tipps und Anregungen zu verschiedenen Fragestellungen rund um das Thema Berufliche Orientierung.  „Wir haben den Vortrag so konzipiert, dass wir Eltern dahingehend unterstützen möchten, die Stärken und Talente Ihrer Kinder besser wahrzunehmen und wir Hilfestellungen anbieten, wie Sie zusammen mit ihren Kindern die Herausforderungen auf dem Weg zur Berufswahlentscheidung bewältigen können“, sagt Judith Schneider vom Netzwerk Zukunft, die zusammen mit Bozena Kummer die Vorträge durchführte.

Das das Konzept aus Informationsstand und Vortrag auf der parentum aufging, konnten die Beiden im Anschluss an die Vorträge beobachten, denn viele Eltern suchten den Informationsstand des Netzwerk Zukunft für einen weiteren Austausch und zur Beratung auf. Aufgrund des Erfolgs überlegt das Netzwerk Zukunft nun, die Kombination aus Stand und Vortrag auch auf weitere parentum-Termine in Brandenburg auszuweiten.

Wir stellen ein!

Das Bewerbungsverfahren für beide Stellen ist abgeschlossen. Bitte bewerben Sie sich nicht mehr. Vielen Dank!

Stelle Projektcontrolling, Sachbearbeitung und Öffentlichkeitsarbeit für die Koordinierungsstelle Praxislernen

hier finden Sie unseren vollständigen Ausschreibungstext

Stelle Kommunikation, Büroorganisation, Projektcontrolling für die Geschäftsstelle des Vereins

hier finden Sie unseren vollständigen Ausschreibungstext

Positive Effekte durch Praxislernen – regionaler Erfahrungsaustausch in Teltow macht diese deutlich

Austausch, Vernetzung und Inspiration.
Unter dieser Prämisse fand am 6. November der zweite Erfahrungsaustausch des Projekts „Koordinierungsstelle Praxislernen“ im Kammerbezirk Potsdam statt.
Die Teilnehmenden, Lehrkräfte von 18 Schulen und weitere Akteure aus dem Bereich der Berufs- und Studienorientierung, berieten sich gegenseitig zu Fragen rund um das Praxislernen in Betrieben nach den VV BStO 2016. Die Impulse kamen von der gastgebenden Gesamtschule Teltow und der Geschwister-Scholl-Schule Zossen/Dabendorf. An der Teltower Schule arbeiten die Lehrkräfte mit einem umfangreichen Katalog an selbst erstellten Lernaufgaben. Die Zossener Schule hat zum Schuljahr 2018/2019 eine Praxislernklasse eingeführt. Von den positiven Effekten der ausgeprägten Praxisphasen wusste Ines Gaudl, Lehrerin der Geschwister-Scholl-Schule, zu berichten.
Lesen Sie mehr auf der Website der Koordinierungsstelle Praxislernen.

 

Tolle Eindrücke während der 1. BOT Station „Unsere Region = Deine Zukunft“

Der Arbeitskreis „Unsere Region = Deine Zukunft“ veranstaltet zusammen mit dem Netzwerk Zukunft bereits zum 3. Mal eine Berufsorientierungstournee (BOT) für den Regionalen Wachstumskern (RWK) Frankfurt/O. – Eisenhüttenstadt.

Während des 1. Stationsbesuch am 28. Oktober ging es in 2 Handwerksbetriebe der Region, der Firma Modellbau Stein GmbH und in das Sanitätshaus Laußmann aus Frankfurt/O.

Bei der Stein GmbH war es spannend zu erfahren, wie verschieden die Arbeiten und Aufträge des Unternehmens sind. Herr Stein führte die Teilnehmenden persönlich durch die verschiedenen Werkstätten der Metall- und Holzbereiche. In der Stein GmbH können sich Schülerinnen und Schüler in Praktikas, auch während der Ferien, ausprobieren. Die Chancen sind dann groß, um danach ein Angebot für einen attraktiven Ausbildungsplatz in diesem Unternehmen zu bekommen.

Der 2. Besuch im Sanitätshaus Laußmann gab den Teilnehmenden einen eindrucksvollen Einblick in das Berufsbild eines Orthopädietechnikers. Herr Laußmann Senior erklärte in informativer und plastischer Weise die spannenden Tätigkeiten, die zu diesem Beruf dazugehören.

Die nächste Station steht schon in den Startlöchern. Am 18. November geht es zum QCW nach Eisenhüttenstadt ins Qualifizierungszentrum der Wirtschaft und zur Firma L. Dietze & Sohn Fördertechnik GmbH.

SchülerAzubiCamp 2019

Berufe praxisnah erkunden, Neues entdecken und Spaß haben. Unter diesem Motto fand in den Herbstferien 2019 das einwöchige SchülerAzubiCamp des Netzwerk Berufswahl-SIEGEL in Brandenburg statt, organisiert vom Netzwerk Zukunft und der Handwerkskammer Cottbus.

Vom Basiscamp am Frauensee in Dahme-Spreewald aus starteten elf Schülerinnen und Schüler von SCHULEN MIT HERVORRAGENDER BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG eine Entdeckungsreise in Ausbildungsbetriebe. Sie lernten dort anhand praktischer Arbeiten die Berufsfelder Elektrotechnik, Metallbearbeitung, Holzbe- und -verarbeitung, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Forstwirtschaft und Tierpflege kennen. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Lagerfeuer, Nachtwanderung, Experimenten, Gewaltpräventionstraining etc. sorgte für ein tolles Ferienerlebnis. Ein Highlight war das freie Fliegen in Deutschlands größtem Windtunnel.

 

 

Bilder: Copyright © 2019 Handwerkskammer Cottbus / Netzwerk Zukunft