Aktuelles

Online MINT-Ausbildungsmesse „Gestalte deine Welt von morgen!“ am 19. November mit Arbeitsmaterialien für SuS

Auf der Brandenburger Online MINT-Ausbildungsmesse stellen sich bis zu 100 Brandenburger Ausbildungsbetriebe in virtuellen Messeständen vor. Von 10 bis 18 Uhr können Jugendliche mehr über Ausbildungsberufe in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik erfahren, über einen Live Chat in Kontakt mit Betrieben treten und/oder sich direkt bewerben. Außerdem wird es ein abwechslungsreiches Live-Programm mit zahlreichen interessanten Beiträgen rund um das Thema MINT geben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Informationen und der Zugang zur Messe sind unter brandenburg-mintgestalten.de abrufbar. Das begleitende Arbeitsmaterial „MACHT MI(N)T! ERKUNDE DEINE ZUKUNFT.“ für Schülerinnen und Schüler können Sie hier abrufen.

Start der Bewerbungsrunde zum Berufswahl-SIEGEL „Schule mit hervorragender Berufs- und Studienorientierung 2021-2025“

In diesem Schuljahr vergibt das Netzwerk Zukunft zum siebten Mal die Auszeichnung für Schulen mit hervorragender Berufs- und Studienorientierung.

Wir laden Sie herzlich ein, sich mit Ihrer Schule zu bewerben!

Mit der Auszeichnung werden Förderschulen, Oberschulen, Gesamtschulen, Gymnasien und die Gymnasialen Oberstufen der Oberstufenzentren im Land Brandenburg für ihr Engagement im Bereich der Berufs- und Studienorientierung ab der Sekundarstufe I geehrt. Die Auszeichnung wird zunächst für vier Jahre verliehen. Ausgezeichnete Schulen können sich anschließend für jeweils weitere vier Jahre in einem Rezertifizierungsverfahren um eine Fortführung der Auszeichnung bewerben.

Im Land Brandenburg wurde von den Schulen und ihren Partnern bereits viel für die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern sowie zur Entwicklung und Verankerung der Berufs- und Studienorientierung geleistet. Die Erfahrungen aus den vorangegangenen Auszeichnungsrunden haben gezeigt, dass die Bewerbung der Schulen um eine Auszeichnung dazu anregt, sich mit ihrem bereits erreichten Angebots- und Leistungsspektrum auseinander zu setzen, das Erreichte zu bilanzieren und dieses für die Schule qualitativ weiter zu entwickeln.

Wir möchten diese Leistungen von besonders engagierten und erfolgreichen Schulen auf der Basis eines zweistufigen Bewerbungsverfahrens hervorheben und auszeichnen. Schulen, die den Qualitätskriterien entsprechen und ihr herausragendes Engagement schulformbezogen entsprechend nachweisen, können diese Auszeichnung erhalten.

  • Wenn Sie sich für eine Erstzertifizierung Ihrer Schule entscheiden, können Sie den ausgefüllten Bewerbungsbogen bis zum 31. Januar 2021 als erste Stufe des Verfahrens einreichen.
  • Wenn Sie sich für eine Rezertifizierung Ihrer Schule entscheiden, können Sie den ausgefüllten Bewerbungsbogen bis zum 10. Januar 2021 ebenfalls als erste Stufe des Verfahrens einreichen.

Die Bewerbungsunterlagen zur Erst- und Rezertifizierung fordern Sie mit einer Interessenbekundung per E-Mail an auszeichnung@netzwerkzukunft.de bei uns an. Sie erhalten dann von uns einen Zugang zum DigitalCampus Brandenburg. Sie können dort die Unterlagen herunterladen und vollständig ausgefüllt der Jury wieder bereitstellen. Mit Zusendung ihrer Zugangsdaten erhalten Sie eine genaue Anleitung für diesen Vorgang.

Der InfoTruck der Metall- und Elektroindustrie tourt mit neuem Hygienekonzept wieder durch Brandenburg

Mit den Schulschließungen im März wurden auch die Einsätze des M+E-InfoTrucks an Schulen abgesagt. Nun ist er zurück! Mit neuem Hygienekonzept, das sich an den Hygieneplänen der Kultusminister der Länder und den SARSCoV-2-Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales orientiert, können sich Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungsreise in der Metall- und Elektroindustrie begeben. Der InfoTruck informiert über Ausbildungsberufe, Chancen und Anforderungen. Wie bediene ich eine CNC-Fräsmaschine? Wie bringe ich mit Elektronik-Bausteinen eine Lampe zum Leuchten? Lässt sich eine Aufzugssteuerung programmieren? Diese M+E-typischen Arbeitsplatzaufgaben können die Jugendlichen erlebnisorientiert und intuitiv in kleinen Gruppen ausprobieren. Begleitet werden alle Mitmach-Exponate durch interaktive Aufgabenstellungen und Hintergrundinfos auf Tablets.

Termine:

10.-11. September 2020 – Geschwister-Scholl-Schule Zossen/Dabendorf
1.-2. Oktober 2020 – Agentur für Arbeit Neuruppin – Schulen aus der Region werden durch die Agentur eingeplant
5,-6. Oktober 2020 – Oberschule Luckenwalde
7.-8. Oktober 2020 – Elsterschloss-Gymnasium Elsterwerda
9. Oktober 2020 – Oberschule Prösen
17.-18. November 2020 – Entwicklungsgesellschaft Energiepark Lausitz GmbH – Finsterwalde/Massen (Schulen aus Massen)

Weitere Informationen zum M+E InfoTruck erhalten Sie hier.

Ein Angebot der Berufsorientierung direkt am Firmenstandort ist auch geplant, dazu sind Schulen aus Ludwigsfelde herzlich eingeladen.
27.-28.10.2020 – Mercedes-Benz Ludwigsfelde GmbH

Für alle Veranstaltung gelten Abstands- und Hygieneregeln. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Neue Auszeichnungsrunde für Unternehmen mit ausgezeichneter Berufs- und Studienorientierung

Zusammen mit der Potsdamer IHK und Handwerkskammer zeichnen wir auch in diesem Schuljahr Unternehmen im Kammerbezirk aus, die sich für eine praxisbezogene Berufsorientierung stark engagieren. Schulen können im ersten Schritt bis zu drei Unternehmen mit ausgezeichneter Berufs- und Studienorientierung vorschlagen. Danach entscheidet eine Jury – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern beider Wirtschaftskammern, der Agentur für Arbeit, dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und des Netzwerk Zukunft – im November über die Auszeichnung. Die Unternehmen, die von der Jury positiv bewertet wurden, erhalten im Februar 2021 ihre Auszeichnung bei einer feierlichen Veranstaltung.

Aktuelle Termine für die Auszeichnungsrunde 2020/2021

Bewerbungsfrist: 9. Oktober 2020
Jurysitzung: 2. Dezember 2020
Auszeichnungsveranstaltung: 25. Februar 2021
Informieren Sie sich zur Auszeichnungsrunde 2020/21 und laden Sie sich den Vorschlagsbogen hier herunter:

Multiplikatoren-Workshop „Zusammenarbeit zukunftsfähig gestalten“- jetzt online!

Der im Rahmen des Projektes „Zusammenarbeit zukunftsfähig gestalten“ des Netzwerkes SCHULEWIRTSCHAFT Ostdeutschland im April geplante zweitägige Multiplikatoren-Workshop musste durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie ausfallen. Seitens des Projektträgers wurde gemeinsam mit den beteiligten ostdeutschen Bundesländern nach akzeptablen Ersatzlösungen gesucht. So fanden im Juli spannende Webinare zu aktuellen Themen statt: „Engagierte gewinnen und halten“, „Zielgruppen orientierte interne und externe Kommunikation/Netzwerken“, „Wie ticken Auszubildende?“ und „Miro – ein Tool der digitalen Zusammenarbeit“.

Der Multiplikatoren-Workshop wird nun am 28. Oktober 2020 im virtuellen Format nachgeholt. Im Fokus steht die Gewinnung und Qualifikation von Unternehmensverantwortlichen und Lehrkräften, die in den Arbeitskreisen SCHULEWIRTSCHAFT zukünftig mitarbeiten. Wie sollen sich Arbeitskreise vor Ort zukunftsfähig aufstellen? Welche vorhandenen Strukturen gilt es zu stärken? Wichtige Ziele dabei sind die Begegnung des Generationswechsels, die Stärkung der regionalen Arbeitskreise und des Netzwerks sowie die Neugestaltung von Erfahrungsaustauschen und Wissenstransfer.

Bei Interesse an diesem Workshop melden Sie sich gern bei Frau Angela Unger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin (angela.unger@netzwerkzukunft.de).

Weitere Information zum Projekt selbst finden Sie hier.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Der für den 20. Mai 2020 geplante Erfahrungsaustausch zum Thema „Wie kann die Einbindung von Eltern in den Prozess der Beruflichen Orientierung gelingen?“ konnte leider nicht stattfinden. Für uns heißt es aber: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“. Noch in diesem Jahr, voraussichtlich am Mittwoch, den 25. November, wollen wir an dieses Thema anknüpfen und eine Online-Veranstaltung mit Prof. Dr. Werner Sacher durchführen. Neben seinem Inputreferat diskutieren wir die Frage, wie Eltern motiviert werden können, die sich im Prozess der Beruflichen Orientierung ihrer Kinder bislang zurückhaltend oder sogar desinteressiert zeigen.

Prof. Dr. Sacher zufolge ist dies unter anderem darauf zurückzuführen, dass viele Eltern meinen, ihre Kinder legten in diesem Alter keinen großen Wert mehr auf ihren Rat. Sie glauben nicht daran, einen wichtigen Beitrag zu ihrer Berufsorientierung leisten zu können. Das liegt schon allein daran, weil sie über die moderne Berufs- und Arbeitswelt weniger informiert sind als andere Personen und Institutionen. Dabei gibt es Bereiche, in denen es entscheidend auf die Mitwirkung der Eltern ankommt. Zum Beispiel kann niemand den Jugendlichen so gut dabei helfen, sich über die eigenen Stärken und Schwächen klar zu werden, wie die eigenen Eltern, die sie ja am längsten kennen.
Wir freuen uns auf einen regen Austausch und hoffen, dass es uns gelingt, gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln, die helfen „Eltern dort abzuholen, wo sie sich befinden“ und ihnen das Gefühl geben, ein unentbehrlicher Partner der Schule im Berufswahlprozess ihrer Kinder zu sein.

Prof. Dr. Werner Sacher forschte und lehrte jahrelang auf den Arbeitsgebieten Schul- und Bildungsgeschichte, Medienpädagogik, Unterrichtstheorie und Schulleistungsdiagnostik. Er ist wissenschaftlicher Berater des Bayerischen Elternverbandes und veröffentlichte zahlreiche Publikationen über Theorie und Praxis der Kooperation zwischen Schule und Elternhaus.

Digitales Lernen in der Schule – Der 2. Ideenschmiede Förderwettbewerb startet!

Mit Beginn des neuen Schuljahres werden Projekte und Konzepte aus der Praxis oder neue Ideen, wie digitale Lehr- und Lernprozesse im Schulalltag gelingen können, gesucht. Homeschooling, digitale Lernräume oder künstliche Intelligenz – die Themenformate sind vielfältig, wie Jugendliche auf eine digitalisierte Ausbildungs- und Arbeitswelt bestmöglich vorbereitet werden können. Die Stiftung „Fachkräfte für Brandenburg“ lädt alle Lehrkräfte allgemeinbildender Schulen der Sekundarstufen I und II in Westbrandenburg zur Teilnahme am Förderwettbewerb 2020/2021 ein. Bewerbungsschluss des Ideenschmiede Förderwettbewerbes ist der 31. Oktober 2020. Für ein Projekt können maximal 10.000 EUR beantragt werden.

Weitere Informationen rund um den Ideenschmiede Förderwettbewerb erhalten Sie unter IHK Stiftung.

#nachgefragt: IHK Potsdam kürt die besten Praktikumsberichte

Jugendliche erhalten durch ein Praktikum erste Einblicke in den Berufsalltag. Für die Berufswahl ist aber vor allem der anschließende Umgang mit den gemachten Erfahrungen entscheidend. Da setzt der Wettbewerb #nachgefragt der IHK Potsdam an und zeichnet jedes Jahr die besten Praktikumsberichte aus. Philipp Albrecht vom Projekt Schule/Wirtschaft der IHK Potsdam und Carola Schulz des Netzwerkes Zukunft übergaben die Preise mit der Zeugnisausgabe:

1.Platz: Jakob Gürtler der Klasse 9/3 – Er war im Leibniz Institut für Astrophysik und erhielt Bose-Kopfhörer im Wert von 150 Euro.
2. Platz: Lucienne Stella Pomerenke der Klasse 9/3 – Sie machte ihr Praktikum in der Kids Company und erhielt einen E-Reader im Wert von 100 Euro.

Auch wir gratulieren den beiden ganz herzlich zu ihrer tollen Leistung.

Die Entscheidung war knapp, da alle eingereichten Praktikumsberichte sehr interessant waren.

Mitglied im Netzwerk Grüne Arbeitswelt

Das Netzwerk Zukunft engagiert sich für die Berufsorientierung und Fachkräftesicherung in der grünen Arbeitswelt, die auf dem Weg in eine nachhaltigere Wirtschaft (Green Economy) zunehmend an Bedeutung gewinnt. Einige neue grüne Berufe entstehen und viele bestehende Berufe verändern sich. Es findet ein Greening der Berufe statt. Berufliche Tätigkeiten tragen in immer mehr Branchen dazu bei, beispielsweise die Emission von Treibhausgasen zu senken, die Material- und Energieffizienz zu verbessern oder Abfall und Verschmutzung zu minimieren. Laut einer aktuellen Studie der International Labour Organization betrifft der Transformationsprozess vor allem Jobs mit mittleren Qualifikationsanforderungen, die in Deutschland stark mit der dualen Berufsausbildung verbunden sind.

Dem Greening der Berufe sollte auch ein Greening der Berufsorientierung folgen. Für mehr Nachhaltigkeit brauchen wir nicht nur neue Technologien und veränderte Verhaltensweisen, sondern auch mehr Nachwuchskräfte in den einschlägigen Berufen. Hierfür müssen Jugendliche nicht nur besser über die grüne Arbeitswelt informiert, sondern für diese auch begeistert werden. In vielen Fällen werden duale Ausbildungsberufe interessanter, vielseitiger und attraktiver. Sie bieten Jugendlichen spannende Möglichkeiten ihr gestiegenes Interesse an Klima- und Umweltschutz auch beruflich umzusetzen und für mehr Nachhaltigkeit zu arbeiten.

Wir, vom Netzwerk Zukunft wollen uns zukünftig verstärkt für die berufliche Orientierung in der grünen Arbeitswelt engagieren und junge Menschen dabei unterstützen, einen nachhaltigen Berufsweg einzuschlagen, der zu ihren Interessen und Stärken passt. Da man gemeinsam bekanntlich mehr erreichen kann, ist das Netzwerk Zukunft jetzt Mitglied im Netzwerk Grüne Arbeitswelt, in dem sich zahlreiche Akteure in Deutschland zusammengeschlossen haben, um Jugendliche für grüne Berufe zu begeistern und die Fachkräftesicherung in diesem Bereich voranzutreiben. Wir freuen uns darauf, starke Partner zu gewinnen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Ideen fließen zu lassen.

 

Bei unseren Berufsorientierungstourneen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte stellen wir bereits Berufe der grünen Arbeitswelt vor. Zukünftig wird das Thema grüne Arbeitswelt noch stärker in die Lehrkräftefortbildungen und Informationsangebote für Eltern integriert werden, um damit Personen zu erreichen, welche die berufliche Entwicklung von Jugendlichen stark beeinflussen.

 


© cabado/Adobe Stock

Digitale Tools für Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT

Die Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT in Brandenburg werden digitaler. Das Netzwerk Zukunft unterstützt sie dabei. Nachdem wir schon die Online-Plattform ARNE bereitgestellt und ein erstes virtuelles Arbeitskreistreffen organisiert haben, gab es im Juni 2020 nun auch ein Seminar über digitale Tools für Arbeitskreise – selbstverständlich online.

Koordinatorinnen verschiedener Arbeitskreise wurde eine Einführung in Tools gegeben, mit denen in Netzwerken virtuell zusammengearbeitet werden kann, die Treffen vor Ort digital unterstützen und helfen, Projekte besser zu managen. Es ging um Software rund um Videokonferenzen, Whiteboards, gemeinsame Dokumente und Notizen, Terminfindung, Umfragen, Datenaustausch und Projektmanagment.

Die rege Teilnahme und positiven Feedbacks motivieren uns zusätzlich dazu, die Arbeitskreise weiter auf dem Weg in eine digitale Zukunft zu begleiten.

 


Bild: ©Tierney/Adobe Stock