„Das Aktivierungspotenzial von Eltern in der Berufs- und Studienorientierung“ – ein gelungener Erfahrungsaustausch

Am 5. Dezember 2018 trafen sich in der Wissenschaftsetage des Bildungsforums in Potsdam zahlreiche Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Vertreter der Wirtschaft und weitere Teilnehmer, um gemeinsam das Aktivierungspotenzial der Eltern in der Berufs- und Studienorientierung zu analysieren und neue Ideen und Vorschläge zu entwickeln.

Als Ausgangspunkt stellte dabei Gabriele Maria Gerlach von living diversity in einem Impulsvortrag „Generation Z – wie ticken Jugendliche?“ die Leitwerte und Erwartungen der heutigen Generation Z im Vergleich zu den Vorgängergenerationen dar. Aufgegriffen wurden neben den charakteristischen Eigenschaften und Prägungen auch deren Erwartungen und Wünsche und die Frage nach Möglichkeiten, die Potenziale der Generation Z zu erkennen, einzubeziehen und zu nutzen.

Tobias Scheu vom Institut für angewandte Wirtschaftsforschung an der Universität Tübingen präsentierte den Teilnehmern die Ergebnisse einer bundesweiten Studie zum „Aktivierungspotenzial von Eltern im Prozess der Berufsorientierung – Möglichkeiten und Grenzen“. Dieser Vortrag steht als Download hier kostenfrei zur Verfügung.

Beide Vorträge gaben wichtige Impulse für einen intensiven Erfahrungsaustausch zu Kernthemen wie Informationen und Angebote für Eltern, den Einfluss von Eltern auf ihre Kinder bei der Berufs- und Studienwahl oder die aktive Einbindung von Eltern in diesen Prozess. Dabei entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zahlreiche neue Ideen, die Ausgangspunkt für eine weitere Gestaltung von Angeboten durch das Netzwerk in 2019 sind.

Das Netzwerk Zukunft arbeitet jetzt an der Auswertung der Ergebnisse. Diese werden dann in die Erstellung eines Maßnahmepakets einschliesslich weiterer Empfehlungen zur Gestaltung der Elternarbeit in der Berufs- und Studienorientierung in Brandenburg einfliessen.