Schüler-Ingenieur-Akademie „Robotool“ auf Betriebserkundungstour

Die Mädchen und Jungen der Schüler-Ingenieur-Akademie „Robotool“ waren beeindruckt als sie bei ihrer Exkursion zum Berliner Unternehmen PTScientist ein originalgroßes Modell des Raumschiffes bestaunen konnten. Das 2009 gegründete Berliner Raumfahrtunternehmen hat das Raumschiff mit dem schönen Namen „Alina“ (Autonomous Landing and Navigation Module) entwickelt, das bereits im kommenden Jahr zwei der „Audi Lunar Quattro“ Rover auf den Mond bringen wird. Das Entwicklungsteam von PTScientist merkte bei der Führung schnell, dass die jungen Forscher selbst schon recht kundig sind. Die Elftklässler führten ihre eigenen Mars-Rover Entwicklungen aus Legobausätzen vor und durften diese im großen Sandkasten, den die PTScientists eigens zum Testen ihrer Rover angelegt und mit mondähnlichem Sand gefüllt hatten, ausprobieren. mehr

Die nächste Exkursion lies nicht lange auf sich warten. Bereits eine Woche später besuchten die Schülerinnen und Schüler das Werk von Rolls-Royce in Dahlewitz. Rolls Royce unterstützt in diesem Jahr finanziell die Schüler-Ingenieur-Akademie“ Robotool“. Hier befindet sich das Kompetenzzentrum in Deutschland für Zweiwellentriebwerke und ein Entwicklungs- und Testzentrum für das weltweit leistungsfähigste Luftfahrtgetriebe. Nach Besichtigung des Werkes durften die SIA-Teilnehmerinnen und Teilnehmer im „Virtual Reality CAVE“ ein virtuelles Triebwerk auseinander bauen und betrachten.

Beide Exkursionen bekräftigten bei den meisten Jugendlichen den Wunsch auch nach der SIA sich weiter mit dem Thema beschäftigen zu wollen. Thea Wilcke vom Königs Wusterhausener Friedrich-Wilhelm-Gymnasium kann sich sogar später ein Studium im Bereich Weltraumtechnik gut vorstellen. Sie fand die Besichtigung bei PTScientist besonders interessant.

Christine Carstensen, Koordinatorin des Projekts vom Netzwerk Zukunft und seit Anfang an für die SIA in Brandenburg dabei, staunt jedes Jahr über die völlig verschiedenen Herangehensweisen der Teilnehmer, die ferngesteuerten fahrbaren Roboter zu kreieren und zu programmieren. „Das Thema kann man jedes Jahr immer wieder machen“ findet Frau Carstensen und ist wie jedes Jahr erneut gespannt auf die finalen Ergebnisse, welche die Schülerinnen und Schüler zum Schuljahresende beim DLR in Berlin-Adlershof vorstellen werden.