Tag der offenen Tür bei den Stadtwerken Potsdam am 10. Januar 2020

Der Schulabschluss rückt näher und vielen Schülerinnen und Schüler stellen sich die Frage: „Was soll ich werden? Wie geht es nach der Schule weiter?“

Die Stadtwerke Potsdam möchte Jugendliche bei der Berufswahl unterstützen und lädt am 10.01.2020 zum Tag der offenen Tür auf dem Gelände des ViP Verkehrsbetriebes Potsdam ein.

Von 13.30 bis 16.00 Uhr können sich interessierte Schülerinnen und Schüler informieren, welche Inhalte konkret hinter den verschiedenen gewerblich-technischen Ausbildungsprofilen stecken. Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildungswerkstatt zu besichtigen und mit Auszubildenden ins Gespräch zu kommen. Zudem stehen gewerbliche Ausbilder Rede und Antwort zu Fragen rund um die Ausbildung.

Die Veranstaltung findet in der Ausbildungswerkstatt auf dem Gelände des ViP Verkehrsbetriebes Potsdam in der Fritz-Zubeil-Straße 96 statt. Da es keine Parkmöglichkeiten vor Ort gibt, empfehlen die Stadtwerke die Anreise mit dem ÖPNV.

Eine Anmeldung ist online oder telefonisch unter der Telefonnummer 0331 661 97 15 möglich. Eltern sind ebenfalls herzlich willkommen.

Weitere Termine

  • Eltern-Schüler Sprechabende (17:00- 19:00 Uhr) am Donnerstag, 16.01.2020 und Mittwoch, 12.02.2020, ViP Lehrwerkstatt, Fritz-Zubeil-Str. 96, 14482 Potsdam
  • Teilnahme am Girlsday am Donnerstag, 26.03.2020

 

 

 

Das Netzwerk Zukunft hat gewählt

Am 4. Dezember 2019 fand in Potsdam die diesjährige Mitgliederversammlung des Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V. statt.

Turnusmäßig wurden Vorstand und Kassenprüfer neu gewählt. Wolfang Spieß, Geschäftsführer Bildung der IHK Potsdam, und Michaela Schmidt, Abteilungsleiterin Berufsbildung der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) wurden als 1. Vorstand sowie Beisitzerin erneut gewählt. Als 2. Vorstand wurde Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport gewählt. Sie folgt damit Dr. Thomas Drescher, für dessen Einsatz ihm die Mitglieder und das Netzwerk-Team ihren Dank aussprachen.

Die bisherigen Kassenprüfer, Sophia Seidl, Geschäftsführerin SCHULEWIRTSCHAFT Berlin und Brandenburg bei der Vereinigung der Unternehmensverbände, sowie Andreas Körner-Steffens, Abteilungsleiter Berufsbildung der Handwerkskammer Potsdam, wurden erneut als Kassenprüfer berufen. Somit wird die erfolgreiche und engagierte Zusammenarbeit der im Netzwerk Zukunft zusammengeschlossenen Institutionen für die berufliche Orientierung und Fachkräftesicherung auch in den kommenden Jahren partnerschaftlich fortgesetzt.

Im nächsten Jahr steht ab März außerdem ein Wechsel in der Geschäftsführung an. Judith Schneider, bisher Büroleiterin in der Geschäftsstelle, wurde als Nachfolgerin von Beate Günther als zukünftige Geschäftsführerin bestätigt. Beate Günther hat die Entwicklung des Netzwerk Zukunft seit 2002 mitgestaltet, seit 2006 als Geschäftsführerin des Vereins. Auch ihr wurde herzlich für das langjährige Engagement gedankt.

Die Anwesenden diskutierten besondere Arbeitsschwerpunkte im Themenfeld berufliche Orientierung, die die Netzwerkarbeit bestimmen. Dazu zählen z.B. die gemeinsame Auszeichnung von Schulen mit dem Berufswahl-SIEGEL, Angebote für Eltern sowie die Mitwirkung und Beratung in verschiedenen regionalen und überregionalen Gremien.

 

 

Auf der parentum in Potsdam

Seit einigen Jahren nimmt das Netzwerk Zukunft an der Berufsstartermesse „parentum“ in Potsdam teil. Am 23. November war es wieder soweit. Viele Jugendliche kamen zusammen mit ihren Eltern in das Potsdamer Oberstufenzentrum I Technik, um sich gemeinsam über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Region zu informieren. Auch das Netzwerk Zukunft war wieder mit einem eigenen Stand vertreten.

Die parentum des Veranstalters IfT-Institut für Talententwicklung richtet sich gezielt an Eltern von Jugendlichen im Berufswahlalter, denn neben Freunden und der Schule spielen Eltern eine entscheidende Rolle bei der Berufswahl ihrer Kinder.

Auf der parentum in Potsdam hatte das Netzwerk Zukunft erstmalig einen Vortrag mit im Gepäck. An zwei Terminen waren Eltern dazu eingeladen, sich in ihrer Rolle als Berufswahl-Begleiter zu reflektieren. Im Fokus der Vorträge standen Tipps und Anregungen zu verschiedenen Fragestellungen rund um das Thema Berufliche Orientierung.  „Wir haben den Vortrag so konzipiert, dass wir Eltern dahingehend unterstützen möchten, die Stärken und Talente Ihrer Kinder besser wahrzunehmen und wir Hilfestellungen anbieten, wie Sie zusammen mit ihren Kindern die Herausforderungen auf dem Weg zur Berufswahlentscheidung bewältigen können“, sagt Judith Schneider vom Netzwerk Zukunft, die zusammen mit Bozena Kummer die Vorträge durchführte.

Das das Konzept aus Informationsstand und Vortrag auf der parentum aufging, konnten die Beiden im Anschluss an die Vorträge beobachten, denn viele Eltern suchten den Informationsstand des Netzwerk Zukunft für einen weiteren Austausch und zur Beratung auf. Aufgrund des Erfolgs überlegt das Netzwerk Zukunft nun, die Kombination aus Stand und Vortrag auch auf weitere parentum-Termine in Brandenburg auszuweiten.

Positive Effekte durch Praxislernen – regionaler Erfahrungsaustausch in Teltow macht diese deutlich

Austausch, Vernetzung und Inspiration.
Unter dieser Prämisse fand am 6. November der zweite Erfahrungsaustausch des Projekts „Koordinierungsstelle Praxislernen“ im Kammerbezirk Potsdam statt.
Die Teilnehmenden, Lehrkräfte von 18 Schulen und weitere Akteure aus dem Bereich der Berufs- und Studienorientierung, berieten sich gegenseitig zu Fragen rund um das Praxislernen in Betrieben nach den VV BStO 2016. Die Impulse kamen von der gastgebenden Gesamtschule Teltow und der Geschwister-Scholl-Schule Zossen/Dabendorf. An der Teltower Schule arbeiten die Lehrkräfte mit einem umfangreichen Katalog an selbst erstellten Lernaufgaben. Die Zossener Schule hat zum Schuljahr 2018/2019 eine Praxislernklasse eingeführt. Von den positiven Effekten der ausgeprägten Praxisphasen wusste Ines Gaudl, Lehrerin der Geschwister-Scholl-Schule, zu berichten.
Lesen Sie mehr auf der Website der Koordinierungsstelle Praxislernen.

 

Tolle Eindrücke während der 1. BOT Station „Unsere Region = Deine Zukunft“

Der Arbeitskreis „Unsere Region = Deine Zukunft“ veranstaltet zusammen mit dem Netzwerk Zukunft bereits zum 3. Mal eine Berufsorientierungstournee (BOT) für den Regionalen Wachstumskern (RWK) Frankfurt/O. – Eisenhüttenstadt.

Während des 1. Stationsbesuch am 28. Oktober ging es in 2 Handwerksbetriebe der Region, der Firma Modellbau Stein GmbH und in das Sanitätshaus Laußmann aus Frankfurt/O.

Bei der Stein GmbH war es spannend zu erfahren, wie verschieden die Arbeiten und Aufträge des Unternehmens sind. Herr Stein führte die Teilnehmenden persönlich durch die verschiedenen Werkstätten der Metall- und Holzbereiche. In der Stein GmbH können sich Schülerinnen und Schüler in Praktikas, auch während der Ferien, ausprobieren. Die Chancen sind dann groß, um danach ein Angebot für einen attraktiven Ausbildungsplatz in diesem Unternehmen zu bekommen.

Der 2. Besuch im Sanitätshaus Laußmann gab den Teilnehmenden einen eindrucksvollen Einblick in das Berufsbild eines Orthopädietechnikers. Herr Laußmann Senior erklärte in informativer und plastischer Weise die spannenden Tätigkeiten, die zu diesem Beruf dazugehören.

Die nächste Station steht schon in den Startlöchern. Am 18. November geht es zum QCW nach Eisenhüttenstadt ins Qualifizierungszentrum der Wirtschaft und zur Firma L. Dietze & Sohn Fördertechnik GmbH.

SchülerAzubiCamp 2019

Berufe praxisnah erkunden, Neues entdecken und Spaß haben. Unter diesem Motto fand in den Herbstferien 2019 das einwöchige SchülerAzubiCamp des Netzwerk Berufswahl-SIEGEL in Brandenburg statt, organisiert vom Netzwerk Zukunft und der Handwerkskammer Cottbus.

Vom Basiscamp am Frauensee in Dahme-Spreewald aus starteten elf Schülerinnen und Schüler von SCHULEN MIT HERVORRAGENDER BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG eine Entdeckungsreise in Ausbildungsbetriebe. Sie lernten dort anhand praktischer Arbeiten die Berufsfelder Elektrotechnik, Metallbearbeitung, Holzbe- und -verarbeitung, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Forstwirtschaft und Tierpflege kennen. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Lagerfeuer, Nachtwanderung, Experimenten, Gewaltpräventionstraining etc. sorgte für ein tolles Ferienerlebnis. Ein Highlight war das freie Fliegen in Deutschlands größtem Windtunnel.

 

 

Bilder: Copyright © 2019 Handwerkskammer Cottbus / Netzwerk Zukunft

Schüler auf Mars Mission – Video von Rolls-Royce zur SIA Robotool 2018/19

Wie bereits berichtet, wurde zum Ende des Schuljahres 2018/19 die Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) „Robotool“ im Rahmen einer Veranstaltung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erfolgreich abgeschlossen. Zu dieser SIA-Abschlussveranstaltung hat ein Team von Rolls-Royce Deutschland ein Video aufgenommen, das die Ziele und die Ergebnisse der SIA vorstellt. Schülergruppen der Jahrgangsstufen 10 und 11 der Gymnasien Eichwalde, Königs Wusterhausen und Berlin-Köpenick entwickelten und bauten in Teams Modelle eines Marsrovers. Diese wurden im Rahmen eines projektinternen Wettbewerbs unter „Weltraumbedingungen“ auf ihre Einsatzfähigkeit getestet. Die SIA „Robotool“ ist ein gemeinsames Projekt von Netzwerk Zukunft, Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V., der Technischen Hochschule Wildau und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Unterstützt wird die SIA durch Rolls- Royce Deutschland.

 

Berufliche Orientierung wirksam begleiten – neues Handbuch für die gymnasiale Oberstufe liegt vor

Das Brandenburger Bildungsministerium (MBJS), die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit und die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (SDW) haben gemeinsam das Handbuch „Berufliche Orientierung wirksam begleiten. Module für die gymnasiale Oberstufe im Land Brandenburg“ erstellt.

Das Handbuch mit praxisnahen Unterrichtseinheiten ist ein Unterstützungsangebot für Lehrkräfte, die in der gymnasialen Oberstufe an Gymnasien, Gesamtschulen und beruflichen Gymnasien (OSZ) unterrichten, sowie für Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agenturen für Arbeit. Am Mittwoch, den 25.09.2019 fand die Kick-Off-Veranstaltung zur Präsentation der Handreichung im LISUM statt. Sie wird allen Schulen mit gymnasialer Oberstufe kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Zentrales Anliegen der Handreichung ist, die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften und den Berufsberaterinnen und Berufsberatern zu stärken. Das Handbuch bündelt wirksame Methoden zur systematischen Begleitung des Prozesses der beruflichen Orientierung von Schülerinnen und Schülern. Dafür ist das Know-how von erfahrenen Lehrkräften, Berufsberaterinnen und Berufsberatern und weiteren beteiligten Partnern, auch aus dem Netzwerk Zukunft, in die Konzeption der Unterrichtsmaterialien eingeflossen.

Die Schulen erhalten ihre Exemplare im Rahmen von vier regionalen Implementierungsveranstaltungen, die sich an Schulvertreter und den jeweils zuständigen Berufsberaterinnen und ‑beratern richten. Die Einladung erfolgt durch das MBJS bzw. die Regionaldirektion.

Termine

  • 11. November, 13-16 Uhr – Barnim-Gymnasium Bernau
  • 12. November, 13-16 Uhr – Paul-Falisch-Gymnasium Lübbenau
  • 18. November, 13-16 Uhr – Gottlieb-Daimler-Schule Ludwigsfelde
  • 28. November, 13-16 Uhr – Oberschule „Alexander Puschkin“ Neuruppin

Pressemeldung des MBJS vom 25.09.2019

„Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler fördern und fordern“ – neue Handreichung für SCHULEWIRTSCHAFT vor Ort

Die Förderung leistungsstarker, leistungsbereiter und besonders begabter Schülerinnen und Schüler ist in den Fokus gerückt. Denn Leistung setzt sich nicht automatisch durch – es braucht auch fördernde Bedingungen, wenn der Erfolg keine Glückssache bleiben soll. Leistungsförderung in der Schule ist daher auch ein Beitrag zur Chancengerechtigkeit.

Die Kultusministerkonferenz nennt in ihrer „Förderstrategie für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler“ ausdrücklich Unternehmen als Partner für die Förderung. SCHULEWIRTSCHAFT greift das Thema auf – MINT-Förderung, Berufsorientierung und Ökonomische Bildung können gut mit praxisnahen Angeboten für diese Zielgruppe angereichert werden.

Was kann SCHULEWIRTSCHAFT vor Ort konkret beitragen? Wie können Schulen, Betriebe und lokale Netzwerke gemeinsam die Potenziale begabter Kinder entfalten? Und wie erkennen Lehrkräfte Begabungen?

In der neuen Handreichung, an welcher das Netzwerk Zukunft intensiv mitgewirkt hat, finden sich praktische Checklisten, um Handlungsbedarf und Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren und die Arbeit vor Ort zu unterstützen. Hinweise auf gute Beispiele, Angebote und Links runden die Handreichung ab.

www.schulewirtschaft.de/leistungsstarke