#nachgefragt: IHK Potsdam kürt die besten Praktikumsberichte

Jugendliche erhalten durch ein Praktikum erste Einblicke in den Berufsalltag. Für die Berufswahl ist aber vor allem der anschließende Umgang mit den gemachten Erfahrungen entscheidend. Da setzt der Wettbewerb #nachgefragt der IHK Potsdam an und zeichnet jedes Jahr die besten Praktikumsberichte aus. Philipp Albrecht vom Projekt Schule/Wirtschaft der IHK Potsdam und Carola Schulz des Netzwerkes Zukunft übergaben die Preise mit der Zeugnisausgabe:

1.Platz: Jakob Gürtler der Klasse 9/3 – Er war im Leibniz Institut für Astrophysik und erhielt Bose-Kopfhörer im Wert von 150 Euro.
2. Platz: Lucienne Stella Pomerenke der Klasse 9/3 – Sie machte ihr Praktikum in der Kids Company und erhielt einen E-Reader im Wert von 100 Euro.

Auch wir gratulieren den beiden ganz herzlich zu ihrer tollen Leistung.

Die Entscheidung war knapp, da alle eingereichten Praktikumsberichte sehr interessant waren.

Mitglied im Netzwerk Grüne Arbeitswelt

Das Netzwerk Zukunft engagiert sich für die Berufsorientierung und Fachkräftesicherung in der grünen Arbeitswelt, die auf dem Weg in eine nachhaltigere Wirtschaft (Green Economy) zunehmend an Bedeutung gewinnt. Einige neue grüne Berufe entstehen und viele bestehende Berufe verändern sich. Es findet ein Greening der Berufe statt. Berufliche Tätigkeiten tragen in immer mehr Branchen dazu bei, beispielsweise die Emission von Treibhausgasen zu senken, die Material- und Energieffizienz zu verbessern oder Abfall und Verschmutzung zu minimieren. Laut einer aktuellen Studie der International Labour Organization betrifft der Transformationsprozess vor allem Jobs mit mittleren Qualifikationsanforderungen, die in Deutschland stark mit der dualen Berufsausbildung verbunden sind.

Da man gemeinsam bekanntlich mehr erreichen kann, ist das Netzwerk Zukunft jetzt Mitglied im Netzwerk Grüne Arbeitswelt, in dem sich zahlreiche Akteure in Deutschland zusammengeschlossen haben, um Jugendliche für grüne Berufe zu begeistern und die Fachkräftesicherung in diesem Bereich voranzutreiben. Wir freuen uns darauf, starke Partner zu gewinnen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Ideen fließen zu lassen.

 


© cabado/Adobe Stock

Initiative „Berufliche Orientierung geben, Fachkräfte von morgen unterstützen“ startet mit der Zeugnisausgabe

Die Initiative „Berufliche Orientierung geben, Fachkräfte von morgen unterstützen“ startet heute. Sie unterstützt Schülerinnen und Schüler, insbesondere der Abgangsklassen bei der Wahl eines passenden Ausbildungsberufes oder Studienplatzes. Zu den Initiatoren gehören neben dem Netzwerk Zukunft die Kammern, die Bundesagentur für Arbeit, der Unternehmerverband Berlin-Brandenburg, das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg. Der durch die Initiative entwickelte Informationsflyer mit Online-Angeboten zur Beruflichen Orientierung wurde an alle weiterführenden Schulen im Land versandt. Diesen erhalten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrem Abschlusszeugnis. Mit dem Scannen der QR-Codes werden die Jugendlichen auf Apps, Datenbanken oder Informationsplattformen weitergeleitet, die Antworten auf die Frage „Was willst du werden?“ geben. Sie können auf Erkundungstour gehen und testen, welcher Beruf am besten zu ihnen passt. In ihrer Region haben sie außerdem die Möglichkeit direkt nach Ausbildungsplätzen zu suchen und Kontakt zu Betrieben, Hochschulen und Berufsberatern aufzunehmen.

Der Informationsflyer zur Beruflichen Orientierung im Land Brandenburg steht hier zum Download bereit.

„Berufliche Orientierung an Gymnasien – Vom SchiC in die Praxis“ – das Fortbildungsangebot des NWZ speziell für Gymnasien

Mit diesem Angebot möchten wir Lehrkräfte von Gymnasien bei der qualitativen Weiterentwicklung und praktischen Umsetzung ihrer Konzepte zur Beruflichen Orientierung unterstützen. Der Austausch von Erfahrungen zu spezifischen Angeboten der Beruflichen Orientierung, praxiserprobte Materialien und viele praktische Beispiele geben Anregungen, wie Themen der Beruflichen Orientierung verschiedener Fächer systematisch entwickelt und erfasst werden können.

Die Veranstaltung wird zukünftig in verschiedenen Regionen angeboten, um lange Anfahrtswege für die Kolleginnen und Kollegen zu vermeiden. So fand bereits im Februar eine Fortbildung in Eberswalde statt, die als sehr hilfreich eingeschätzt wurde. Die geplante Veranstaltung in Cottbus musste aufgrund der Coronakrise abgesagt werden – ein Ersatztermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Selbstverständlich beraten wir Gymnasien auch individuell – und aktuell telefonisch – zu diesem Thema. Kontaktieren Sie uns gern!

Angela Unger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

angela.unger@netzwerkzukunft.de, Telefon: 0174 6320747

Andrea Zimmermann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

andrea.zimmermann@netzwerkzukunft.de, Telefon: 0172 2934985

 

Wir freuen uns über Verstärkung im Team Netzwerk Zukunft

Unsere Teams, sowohl in der Geschäftsstelle, der Koordinierungsstelle Praxislernen als auch das Team unserer Regionalen Koordinatoren, sind wieder komplett. Nach Frau Günthers Ausscheiden in den wohlverdienten Ruhestand Ende Februar hat Frau Schneider die Leitung des Vereins zum 1. März übernommen. Bereits Ende Januar und im Februar konnten die offenen Stellen nachbesetzt werden.

So wird die Geschäftsstelle durch Katharina Heduschka im Bereich Kommunikation und Projektcontrolling unterstützt. Frau Heduschka bringt gestalterische Kreativität und langjährige Erfahrungen im Personalmanagement und in der Projektarbeit mit.

Die Koordinierungsstelle Praxislernen freut sich gleich über zwei neue, sehr engagierte und motivierte Kolleginnen. Lisa Weigel und Maren Hoffmann unterstützen das Praxislern-Beratungsteam in Teilzeit zu jeweils 50% in den Bereichen Projektcontrolling sowie Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

Ebenfalls seit Februar hat das Netzwerk Zukunft die neue Regionale Koordinatorin Michaela Klothen an Bord. Sie übernimmt die regionale Netzwerkarbeit von Michael Kunert für Oberhavel, Prignitz und Ostprignitz.

Wir wünschen unseren neuen Kolleginnen an dieser Stelle einen guten Start und viel Spaß beim Netzwerken!

Verlängerte Bewerbungsfrist für den Handyfilmwettbewerb #smartfilmsafari bis zum 13. November 2020

Der Handyfilmwettbewerb #smartfilmsafari geht durch die Corona-Krise in Verlängerung. Bis zum 13. November 2020 können Schülerteams ab Jahrgangsstufe 8 mit ihrer Lehrkraft ein Storyboard für einen Kurzfilm einreichen. Thema ist „Berufsbild Gründer: Von der Idee zum Startup“. Die Jury wird am 7. Dezember 2020 die 5 Siegerteams auswählen. Von Januar bis Ende März 2021 ist die filmische Umsetzung mit Profis der Deutschen Kinemathek geplant. Das Bundesfinale findet am 26./27. April 2021 in der Deutschen Kinemathek in Berlin statt.

Alle Elemente des Wettbewerbs sind auch online und virtuell durchführbar! Schüler/innen und Lehrkräfte können online kommunizieren, die Schüler/innen ihre Ideen für das Storyboard einbringen, die Gruppe miteinander beraten und sich entscheiden. Selbst die Dreharbeiten lassen sich gegebenenfalls mit digitaler Begleitung und Beratung durch die Filmprofis durchführen und notfalls auch mit Kleinbeiträgen, Austausch von Videodateien und Filmschnitt online realisieren. Und vielleicht ist die Arbeit an einem Storyboard sogar ein interessantes Projekt für die Zeit der aktuellen Schulschließungen.

Hier geht’s zur Anmeldung

 

Coronavirus: Unsere Veranstaltungen sind abgesagt.

Das Netzwerk Zukunft sieht sich angesichts der aktuellen Entwicklungen gezwungen, die regionalen Veranstaltungen im Land Brandenburg abzusagen.

Dies gilt bis 19. April 2020. Wir bemühen uns alle abgesagten Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Sie werden über unsere Website zeitnah informiert.

Wir folgen damit dem gemeinsamen Aufruf der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen.

Bis dahin: Versuchen Sie gesund zu bleiben!

Ihr Team vom Netzwerk Zukunft

Der InfoTruck der Metall- und Elektroindustrie tourt wieder durch Brandenburg

Vielen Schulabgängern fällt es oftmals schwer sich für eine Ausbildung oder ein Studium zu entscheiden. Demnach wissen sie, ebenso wie ihre Eltern und Lehrer, auch noch zu wenig über die beruflichen Perspektiven in der Metall- und Elektroindustrie. Der M+E InfoTruck lädt zur Entdeckungsreise durch diese Welt ein. 440 PS, 18 Meter Länge und 80 Quadratmeter Präsentationsfläche rollen wieder regelmäßig quer durch Brandenburg und Berlin. Der InfoTruck informiert dabei bei Ausbildungsbetrieben, Messen und an Schulen.

Ausgestattet mit multimedialen Experimentierstationen können sich Schüler der 7. bis 10. Klassen über die Ausbildungsberufe, Chancen und Anforderungen informieren. Wie bediene ich eine CNC-Fräsmaschine? Wie bringe ich mit Elektronik-Bausteinen eine Lampe zum Leuchten? Lässt sich eine Aufzugssteuerung programmieren? Diese M+E-typischen Arbeitsplatzaufgaben können die Jugendlichen erlebnisorientiert und intuitiv ausprobieren. Begleitet werden alle Mitmach-Exponate durch interaktive Aufgabenstellungen und Hintergrundinfos auf Tablets. Ein erfahrenes Beraterteam betreut die Besuchergruppen im InfoTruck. Oft entstehen dabei auch Kontakte zwischen Jugendlichen und Unternehmen.

Termine:

19. März 2020 – Berufsinformation bei Schaeffler Technologies in Luckenwalde

19. Mai 2020 – Berufsinformation bei thyssenkrupp rothe erde Germany GmbH und Kocks Ardelt Kranbau GmbH in Eberswalde

25. Mai 2020 – Berufsinformation bei ZF Getriebe Brandenburg in Brandenburg an der Havel

Weitere Informationen zum M+E InfoTruck erhalten Sie hier.

Tag der offenen Tür bei den Stadtwerken Potsdam am 10. Januar 2020

Der Schulabschluss rückt näher und vielen Schülerinnen und Schüler stellen sich die Frage: „Was soll ich werden? Wie geht es nach der Schule weiter?“

Die Stadtwerke Potsdam möchte Jugendliche bei der Berufswahl unterstützen und lädt am 10.01.2020 zum Tag der offenen Tür auf dem Gelände des ViP Verkehrsbetriebes Potsdam ein.

Von 13.30 bis 16.00 Uhr können sich interessierte Schülerinnen und Schüler informieren, welche Inhalte konkret hinter den verschiedenen gewerblich-technischen Ausbildungsprofilen stecken. Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildungswerkstatt zu besichtigen und mit Auszubildenden ins Gespräch zu kommen. Zudem stehen gewerbliche Ausbilder Rede und Antwort zu Fragen rund um die Ausbildung.

Die Veranstaltung findet in der Ausbildungswerkstatt auf dem Gelände des ViP Verkehrsbetriebes Potsdam in der Fritz-Zubeil-Straße 96 statt. Da es keine Parkmöglichkeiten vor Ort gibt, empfehlen die Stadtwerke die Anreise mit dem ÖPNV.

Eine Anmeldung ist online oder telefonisch unter der Telefonnummer 0331 661 97 15 möglich. Eltern sind ebenfalls herzlich willkommen.

Weitere Termine

  • Eltern-Schüler Sprechabende (17:00- 19:00 Uhr) am Donnerstag, 16.01.2020 und Mittwoch, 12.02.2020, ViP Lehrwerkstatt, Fritz-Zubeil-Str. 96, 14482 Potsdam
  • Teilnahme am Girlsday am Donnerstag, 26.03.2020

 

 

 

Das Netzwerk Zukunft hat gewählt

Am 4. Dezember 2019 fand in Potsdam die diesjährige Mitgliederversammlung des Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V. statt.

Turnusmäßig wurden Vorstand und Kassenprüfer neu gewählt. Wolfang Spieß, Geschäftsführer Bildung der IHK Potsdam, und Michaela Schmidt, Abteilungsleiterin Berufsbildung der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) wurden als 1. Vorstand sowie Beisitzerin erneut gewählt. Als 2. Vorstand wurde Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport gewählt. Sie folgt damit Dr. Thomas Drescher, für dessen Einsatz ihm die Mitglieder und das Netzwerk-Team ihren Dank aussprachen.

Die bisherigen Kassenprüfer, Sophia Seidl, Geschäftsführerin SCHULEWIRTSCHAFT Berlin und Brandenburg bei der Vereinigung der Unternehmensverbände, sowie Andreas Körner-Steffens, Abteilungsleiter Berufsbildung der Handwerkskammer Potsdam, wurden erneut als Kassenprüfer berufen. Somit wird die erfolgreiche und engagierte Zusammenarbeit der im Netzwerk Zukunft zusammengeschlossenen Institutionen für die berufliche Orientierung und Fachkräftesicherung auch in den kommenden Jahren partnerschaftlich fortgesetzt.

Im nächsten Jahr steht ab März außerdem ein Wechsel in der Geschäftsführung an. Judith Schneider, bisher Büroleiterin in der Geschäftsstelle, wurde als Nachfolgerin von Beate Günther als zukünftige Geschäftsführerin bestätigt. Beate Günther hat die Entwicklung des Netzwerk Zukunft seit 2002 mitgestaltet, seit 2006 als Geschäftsführerin des Vereins. Auch ihr wurde herzlich für das langjährige Engagement gedankt.

Die Anwesenden diskutierten besondere Arbeitsschwerpunkte im Themenfeld berufliche Orientierung, die die Netzwerkarbeit bestimmen. Dazu zählen z.B. die gemeinsame Auszeichnung von Schulen mit dem Berufswahl-SIEGEL, Angebote für Eltern sowie die Mitwirkung und Beratung in verschiedenen regionalen und überregionalen Gremien.