Neue Auszeichnungsrunde für Unternehmen mit ausgezeichneter Berufs- und Studienorientierung

Zusammen mit der Potsdamer IHK und Handwerkskammer zeichnen wir auch in diesem Schuljahr Unternehmen im Kammerbezirk aus, die sich für eine praxisbezogene Berufsorientierung stark engagieren. Schulen können im ersten Schritt bis zu drei Unternehmen mit ausgezeichneter Berufs- und Studienorientierung vorschlagen. Danach entscheidet eine Jury – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern beider Wirtschaftskammern, der Agentur für Arbeit, dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und des Netzwerk Zukunft – im November über die Auszeichnung. Die Unternehmen, die von der Jury positiv bewertet wurden, erhalten im Februar 2021 ihre Auszeichnung bei einer feierlichen Veranstaltung.

Aktuelle Termine für die Auszeichnungsrunde 2020/2021

Bewerbungsfrist: 9. Oktober 2020
Jurysitzung: 2. Dezember 2020
Auszeichnungsveranstaltung: 25. Februar 2021
Informieren Sie sich zur Auszeichnungsrunde 2020/21 und laden Sie sich den Vorschlagsbogen hier herunter:

Neuer Termin für den Multiplikatoren-Workshop „Zusammenarbeit zukunftsfähig gestalten“

Der im Rahmen des Projektes „Zusammenarbeit zukunftsfähig gestalten“ des Netzwerkes SCHULEWIRTSCHAFT Ostdeutschland im April geplante zweitägige Multiplikatoren-Workshop musste durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie ausfallen. Seitens des Projektträgers wurde gemeinsam mit den beteiligten ostdeutschen Bundesländern nach akzeptablen Ersatzlösungen gesucht. So fanden im Juli spannende Webinare zu aktuellen Themen statt: „Engagierte gewinnen und halten“, „Zielgruppen orientierte interne und externe Kommunikation/Netzwerken“, „Wie ticken Auszubildende?“ und „Miro – ein Tool der digitalen Zusammenarbeit“.

So vielseitig und interessant diese Webinare auch waren, so ersetzen sie doch nicht den persönlichen Austausch. Daher wird nun der Multiplikatoren-Workshop als eintägige Variante am 28. Oktober 2020 in Potsdam nachgeholt. Im Fokus steht die Gewinnung und Qualifikation von Unternehmensverantwortlichen und Lehrkräften, die in den Arbeitskreisen SCHULEWIRTSCHAFT zukünftig mitarbeiten. Wie sollen sich Arbeitskreise vor Ort zukunftsfähig aufstellen? Welche vorhandenen Strukturen gilt es zu stärken? Wichtige Ziele dabei sind die Begegnung des Generationswechsels, die Stärkung der regionalen Arbeitskreise und des Netzwerks sowie die Neugestaltung von Erfahrungsaustauschen und Wissenstransfer.

Bei Interesse an diesem Workshop melden Sie sich gern bei Frau Angela Unger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin (angela.unger@netzwerkzukunft.de).

Weitere Information zum Projekt selbst finden Sie hier.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Der für den 20. Mai 2020 geplante Erfahrungsaustausch zum Thema „Wie kann die Einbindung von Eltern in den Prozess der Beruflichen Orientierung gelingen?“ konnte leider nicht stattfinden. Für uns heißt es aber: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“. Noch in diesem Jahr, voraussichtlich am Mittwoch, den 25. November, wollen wir an dieses Thema anknüpfen und eine Online-Veranstaltung mit Prof. Dr. Werner Sacher durchführen. Neben seinem Inputreferat diskutieren wir die Frage, wie Eltern motiviert werden können, die sich im Prozess der Beruflichen Orientierung ihrer Kinder bislang zurückhaltend oder sogar desinteressiert zeigen.

Prof. Dr. Sacher zufolge ist dies unter anderem darauf zurückzuführen, dass viele Eltern meinen, ihre Kinder legten in diesem Alter keinen großen Wert mehr auf ihren Rat. Sie glauben nicht daran, einen wichtigen Beitrag zu ihrer Berufsorientierung leisten zu können. Das liegt schon allein daran, weil sie über die moderne Berufs- und Arbeitswelt weniger informiert sind als andere Personen und Institutionen. Dabei gibt es Bereiche, in denen es entscheidend auf die Mitwirkung der Eltern ankommt. Zum Beispiel kann niemand den Jugendlichen so gut dabei helfen, sich über die eigenen Stärken und Schwächen klar zu werden, wie die eigenen Eltern, die sie ja am längsten kennen.
Wir freuen uns auf einen regen Austausch und hoffen, dass es uns gelingt, gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln, die helfen „Eltern dort abzuholen, wo sie sich befinden“ und ihnen das Gefühl geben, ein unentbehrlicher Partner der Schule im Berufswahlprozess ihrer Kinder zu sein.

Prof. Dr. Werner Sacher forschte und lehrte jahrelang auf den Arbeitsgebieten Schul- und Bildungsgeschichte, Medienpädagogik, Unterrichtstheorie und Schulleistungsdiagnostik. Er ist wissenschaftlicher Berater des Bayerischen Elternverbandes und veröffentlichte zahlreiche Publikationen über Theorie und Praxis der Kooperation zwischen Schule und Elternhaus.

Digitales Lernen in der Schule – Der 2. Ideenschmiede Förderwettbewerb startet!

Mit Beginn des neuen Schuljahres werden Projekte und Konzepte aus der Praxis oder neue Ideen, wie digitale Lehr- und Lernprozesse im Schulalltag gelingen können, gesucht. Homeschooling, digitale Lernräume oder künstliche Intelligenz – die Themenformate sind vielfältig, wie Jugendliche auf eine digitalisierte Ausbildungs- und Arbeitswelt bestmöglich vorbereitet werden können. Die Stiftung „Fachkräfte für Brandenburg“ lädt alle Lehrkräfte allgemeinbildender Schulen der Sekundarstufen I und II in Westbrandenburg zur Teilnahme am Förderwettbewerb 2020/2021 ein. Bewerbungsschluss des Ideenschmiede Förderwettbewerbes ist der 31. Oktober 2020. Für ein Projekt können maximal 10.000 EUR beantragt werden.

Weitere Informationen rund um den Ideenschmiede Förderwettbewerb erhalten Sie unter IHK Stiftung.

#nachgefragt: IHK Potsdam kürt die besten Praktikumsberichte

Jugendliche erhalten durch ein Praktikum erste Einblicke in den Berufsalltag. Für die Berufswahl ist aber vor allem der anschließende Umgang mit den gemachten Erfahrungen entscheidend. Da setzt der Wettbewerb #nachgefragt der IHK Potsdam an und zeichnet jedes Jahr die besten Praktikumsberichte aus. Philipp Albrecht vom Projekt Schule/Wirtschaft der IHK Potsdam und Carola Schulz des Netzwerkes Zukunft übergaben die Preise mit der Zeugnisausgabe:

1.Platz: Jakob Gürtler der Klasse 9/3 – Er war im Leibniz Institut für Astrophysik und erhielt Bose-Kopfhörer im Wert von 150 Euro.
2. Platz: Lucienne Stella Pomerenke der Klasse 9/3 – Sie machte ihr Praktikum in der Kids Company und erhielt einen E-Reader im Wert von 100 Euro.

Auch wir gratulieren den beiden ganz herzlich zu ihrer tollen Leistung.

Die Entscheidung war knapp, da alle eingereichten Praktikumsberichte sehr interessant waren.

Mitglied im Netzwerk Grüne Arbeitswelt

Das Netzwerk Zukunft engagiert sich für die Berufsorientierung und Fachkräftesicherung in der grünen Arbeitswelt, die auf dem Weg in eine nachhaltigere Wirtschaft (Green Economy) zunehmend an Bedeutung gewinnt. Einige neue grüne Berufe entstehen und viele bestehende Berufe verändern sich. Es findet ein Greening der Berufe statt. Berufliche Tätigkeiten tragen in immer mehr Branchen dazu bei, beispielsweise die Emission von Treibhausgasen zu senken, die Material- und Energieffizienz zu verbessern oder Abfall und Verschmutzung zu minimieren. Laut einer aktuellen Studie der International Labour Organization betrifft der Transformationsprozess vor allem Jobs mit mittleren Qualifikationsanforderungen, die in Deutschland stark mit der dualen Berufsausbildung verbunden sind.

Dem Greening der Berufe sollte auch ein Greening der Berufsorientierung folgen. Für mehr Nachhaltigkeit brauchen wir nicht nur neue Technologien und veränderte Verhaltensweisen, sondern auch mehr Nachwuchskräfte in den einschlägigen Berufen. Hierfür müssen Jugendliche nicht nur besser über die grüne Arbeitswelt informiert, sondern für diese auch begeistert werden. In vielen Fällen werden duale Ausbildungsberufe interessanter, vielseitiger und attraktiver. Sie bieten Jugendlichen spannende Möglichkeiten ihr gestiegenes Interesse an Klima- und Umweltschutz auch beruflich umzusetzen und für mehr Nachhaltigkeit zu arbeiten.

Wir, vom Netzwerk Zukunft wollen uns zukünftig verstärkt für die berufliche Orientierung in der grünen Arbeitswelt engagieren und junge Menschen dabei unterstützen, einen nachhaltigen Berufsweg einzuschlagen, der zu ihren Interessen und Stärken passt. Da man gemeinsam bekanntlich mehr erreichen kann, ist das Netzwerk Zukunft jetzt Mitglied im Netzwerk Grüne Arbeitswelt, in dem sich zahlreiche Akteure in Deutschland zusammengeschlossen haben, um Jugendliche für grüne Berufe zu begeistern und die Fachkräftesicherung in diesem Bereich voranzutreiben. Wir freuen uns darauf, starke Partner zu gewinnen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Ideen fließen zu lassen.

 

Bei unseren Berufsorientierungstourneen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte stellen wir bereits Berufe der grünen Arbeitswelt vor. Zukünftig wird das Thema grüne Arbeitswelt noch stärker in die Lehrkräftefortbildungen und Informationsangebote für Eltern integriert werden, um damit Personen zu erreichen, welche die berufliche Entwicklung von Jugendlichen stark beeinflussen.

 


© cabado/Adobe Stock

Initiative „Berufliche Orientierung geben, Fachkräfte von morgen unterstützen“ startet mit der Zeugnisausgabe

Die Initiative „Berufliche Orientierung geben, Fachkräfte von morgen unterstützen“ startet heute. Sie unterstützt Schülerinnen und Schüler, insbesondere der Abgangsklassen bei der Wahl eines passenden Ausbildungsberufes oder Studienplatzes. Zu den Initiatoren gehören neben dem Netzwerk Zukunft die Kammern, die Bundesagentur für Arbeit, der Unternehmerverband Berlin-Brandenburg, das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg. Der durch die Initiative entwickelte Informationsflyer mit Online-Angeboten zur Beruflichen Orientierung wurde an alle weiterführenden Schulen im Land versandt. Diesen erhalten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrem Abschlusszeugnis. Mit dem Scannen der QR-Codes werden die Jugendlichen auf Apps, Datenbanken oder Informationsplattformen weitergeleitet, die Antworten auf die Frage „Was willst du werden?“ geben. Sie können auf Erkundungstour gehen und testen, welcher Beruf am besten zu ihnen passt. In ihrer Region haben sie außerdem die Möglichkeit direkt nach Ausbildungsplätzen zu suchen und Kontakt zu Betrieben, Hochschulen und Berufsberatern aufzunehmen.

Der Informationsflyer zur Beruflichen Orientierung im Land Brandenburg steht hier zum Download bereit.

„Berufliche Orientierung an Gymnasien – Vom SchiC in die Praxis“ – das Fortbildungsangebot des NWZ speziell für Gymnasien

Mit diesem Angebot möchten wir Lehrkräfte von Gymnasien bei der qualitativen Weiterentwicklung und praktischen Umsetzung ihrer Konzepte zur Beruflichen Orientierung unterstützen. Der Austausch von Erfahrungen zu spezifischen Angeboten der Beruflichen Orientierung, praxiserprobte Materialien und viele praktische Beispiele geben Anregungen, wie Themen der Beruflichen Orientierung verschiedener Fächer systematisch entwickelt und erfasst werden können.

Die Veranstaltung wird zukünftig in verschiedenen Regionen angeboten, um lange Anfahrtswege für die Kolleginnen und Kollegen zu vermeiden. So fand bereits im Februar eine Fortbildung in Eberswalde statt, die als sehr hilfreich eingeschätzt wurde. Die geplante Veranstaltung in Cottbus musste aufgrund der Coronakrise abgesagt werden – ein Ersatztermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Selbstverständlich beraten wir Gymnasien auch individuell – und aktuell telefonisch – zu diesem Thema. Kontaktieren Sie uns gern!

Angela Unger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

angela.unger@netzwerkzukunft.de, Telefon: 0174 6320747

Andrea Zimmermann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

andrea.zimmermann@netzwerkzukunft.de, Telefon: 0172 2934985

 

Wir freuen uns über Verstärkung im Team Netzwerk Zukunft

Unsere Teams, sowohl in der Geschäftsstelle, der Koordinierungsstelle Praxislernen als auch das Team unserer Regionalen Koordinatoren, sind wieder komplett. Nach Frau Günthers Ausscheiden in den wohlverdienten Ruhestand Ende Februar hat Frau Schneider die Leitung des Vereins zum 1. März übernommen. Bereits Ende Januar und im Februar konnten die offenen Stellen nachbesetzt werden.

So wird die Geschäftsstelle durch Katharina Heduschka im Bereich Kommunikation und Projektcontrolling unterstützt. Frau Heduschka bringt gestalterische Kreativität und langjährige Erfahrungen im Personalmanagement und in der Projektarbeit mit.

Die Koordinierungsstelle Praxislernen freut sich gleich über zwei neue, sehr engagierte und motivierte Kolleginnen. Lisa Weigel und Maren Hoffmann unterstützen das Praxislern-Beratungsteam in Teilzeit zu jeweils 50% in den Bereichen Projektcontrolling sowie Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

Ebenfalls seit Februar hat das Netzwerk Zukunft die neue Regionale Koordinatorin Michaela Klothen an Bord. Sie übernimmt die regionale Netzwerkarbeit von Michael Kunert für Oberhavel, Prignitz und Ostprignitz.

Wir wünschen unseren neuen Kolleginnen an dieser Stelle einen guten Start und viel Spaß beim Netzwerken!

Verlängerte Bewerbungsfrist für den Handyfilmwettbewerb #smartfilmsafari bis zum 13. November 2020

Der Handyfilmwettbewerb #smartfilmsafari geht durch die Corona-Krise in Verlängerung. Bis zum 13. November 2020 können Schülerteams ab Jahrgangsstufe 8 mit ihrer Lehrkraft ein Storyboard für einen Kurzfilm einreichen. Thema ist „Berufsbild Gründer: Von der Idee zum Startup“. Die Jury wird am 7. Dezember 2020 die 5 Siegerteams auswählen. Von Januar bis Ende März 2021 ist die filmische Umsetzung mit Profis der Deutschen Kinemathek geplant. Das Bundesfinale findet am 26./27. April 2021 in der Deutschen Kinemathek in Berlin statt.

Alle Elemente des Wettbewerbs sind auch online und virtuell durchführbar! Schüler/innen und Lehrkräfte können online kommunizieren, die Schüler/innen ihre Ideen für das Storyboard einbringen, die Gruppe miteinander beraten und sich entscheiden. Selbst die Dreharbeiten lassen sich gegebenenfalls mit digitaler Begleitung und Beratung durch die Filmprofis durchführen und notfalls auch mit Kleinbeiträgen, Austausch von Videodateien und Filmschnitt online realisieren. Und vielleicht ist die Arbeit an einem Storyboard sogar ein interessantes Projekt für die Zeit der aktuellen Schulschließungen.

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