Digitale Tools für Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT

Die Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT in Brandenburg werden digitaler. Das Netzwerk Zukunft unterstützt sie dabei. Nachdem wir schon die Online-Plattform ARNE bereitgestellt und ein erstes virtuelles Arbeitskreistreffen organisiert haben, gab es im Juni 2020 nun auch ein Seminar über digitale Tools für Arbeitskreise – selbstverständlich online.

Koordinatorinnen verschiedener Arbeitskreise wurde eine Einführung in Tools gegeben, mit denen in Netzwerken virtuell zusammengearbeitet werden kann, die Treffen vor Ort digital unterstützen und helfen, Projekte besser zu managen. Es ging um Software rund um Videokonferenzen, Whiteboards, gemeinsame Dokumente und Notizen, Terminfindung, Umfragen, Datenaustausch und Projektmanagment.

Die rege Teilnahme und positiven Feedbacks motivieren uns zusätzlich dazu, die Arbeitskreise weiter auf dem Weg in eine digitale Zukunft zu begleiten.

 


Bild: ©Tierney/Adobe Stock

SCHULEWIRTSCHAFT-Preis „Das hat Potenzial!“: Jetzt bewerben!

Unternehmen sind für Schülerinnen und Schüler wichtige Partner für ihre berufliche Zukunft. Schulen ermöglichen Jugendlichen Hand in Hand mit Unternehmen Einblicke in die Arbeitswelt und unterstützen sie bei ihrer Berufswahl. Gute Lehr- und Lernmedien, die wirtschaftliche Zusammenhänge sachkundig und interessant vermitteln, unterstützen die Jugendlichen und Lehrkräfte zusätzlich.

Ab sofort können sich Unternehmen, Schulen und Verlage für den SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2020 „Das hat Potenzial!“ bewerben. 

Weitere Informationen zum Wettbewerb und Ihrer Bewerbung finden Sie hier: www.schulewirtschaft-preis.de  

Auf der parentum in Potsdam

Seit einigen Jahren nimmt das Netzwerk Zukunft an der Berufsstartermesse „parentum“ in Potsdam teil. Am 23. November war es wieder soweit. Viele Jugendliche kamen zusammen mit ihren Eltern in das Potsdamer Oberstufenzentrum I Technik, um sich gemeinsam über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Region zu informieren. Auch das Netzwerk Zukunft war wieder mit einem eigenen Stand vertreten.

Die parentum des Veranstalters IfT-Institut für Talententwicklung richtet sich gezielt an Eltern von Jugendlichen im Berufswahlalter, denn neben Freunden und der Schule spielen Eltern eine entscheidende Rolle bei der Berufswahl ihrer Kinder.

Auf der parentum in Potsdam hatte das Netzwerk Zukunft erstmalig einen Vortrag mit im Gepäck. An zwei Terminen waren Eltern dazu eingeladen, sich in ihrer Rolle als Berufswahl-Begleiter zu reflektieren. Im Fokus der Vorträge standen Tipps und Anregungen zu verschiedenen Fragestellungen rund um das Thema Berufliche Orientierung.  „Wir haben den Vortrag so konzipiert, dass wir Eltern dahingehend unterstützen möchten, die Stärken und Talente Ihrer Kinder besser wahrzunehmen und wir Hilfestellungen anbieten, wie Sie zusammen mit ihren Kindern die Herausforderungen auf dem Weg zur Berufswahlentscheidung bewältigen können“, sagt Judith Schneider vom Netzwerk Zukunft, die zusammen mit Bozena Kummer die Vorträge durchführte.

Das das Konzept aus Informationsstand und Vortrag auf der parentum aufging, konnten die Beiden im Anschluss an die Vorträge beobachten, denn viele Eltern suchten den Informationsstand des Netzwerk Zukunft für einen weiteren Austausch und zur Beratung auf. Aufgrund des Erfolgs überlegt das Netzwerk Zukunft nun, die Kombination aus Stand und Vortrag auch auf weitere parentum-Termine in Brandenburg auszuweiten.

Jährlicher Erfahrungsaustausch der regionalen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT in Brandenburg

Am 5. März 2018 trafen sich auf Einladung des Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V. die Leiterinnen und Leiter der regionalen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT Brandenburg zu ihrem jährlichen Erfahrungsaustausch in der Industrie- und Handelskammer Potsdam. In 18 regionalen Arbeitskreisen SCHULEWIRTSCHAFT in Brandenburg arbeiten Vertreter der Schulen, Unternehmen, Wirtschaftsförderung, Agenturen für Arbeit, Kommunen, Kammern und weiterer Institutionen vor Ort zusammen. Gemeinsame Projekte und Aktivitäten sollen brandenburgischen Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Übergang von Schule in den Beruf ermöglichen.

Das Netzwerk Zukunft unterstützt die regionalen Arbeitskreise bei dieser Aufgabe. „Um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, braucht es gute Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft“, betonte Wolfgang Spieß, der als Vorstand des Netzwerk Zukunft und Geschäftsführer des Geschäftsbereiches Bildung der IHK Potsdam die Gäste zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte. „Die regionalen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT leisten einen großartigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in Brandenburg“, so Spieß weiter.

Ein Thema des jährlichen Erfahrungsaustausches waren die neuausgerichteten Unterstützungsangebote des Netzwerk Zukunft für die regionalen Arbeitskreise. Den regionalen Arbeitskreisen werden insbesondere weitere Informations- und Beratungsleistungen sowie vielfältige Vernetzungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Eine Schwerpunktaufgabe ist der Wissenstransfer zwischen den regionalen Arbeitskreisen, um gute Praktiken und innovative Projekte in die Breite zu tragen. Thematisch ist die Berufs- und Studienorientierung ein zentrales Betätigungsfeld. Wie Rainer Stock vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Gespräch hervorhebt, sind die regionalen Arbeitskreise von großer Bedeutung, um die Ziele der Landesstrategie zur Berufs- und Studienorientierung des Landes Brandenburg zu erreichen. Sie sind zentrale Plattformen in den Regionen, um die notwendige Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen vor Ort zu ermöglichen, z. B. bei Schülerbetriebspraktika oder beim Praxislernen. Zudem wird überlegt, wie auch Eltern oder Schüler und Schülerinnen verstärkt beteiligt werden können.

Als ein weiteres Zukunftsthema für die regionalen Arbeitskreise diskutierten die Gesprächsteilnehmer u.a. die Digitalisierung der Arbeitswelt. Berufs- und studienorientierende Maßnahmen müssen stärker auf die sich verändernden Arbeitstätigkeiten und Berufsbilder abgestellt werden. Es gilt, Jugendlichen schon früh neue Möglichkeiten und Anforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt zu vermitteln und digitale Kompetenzen für eine erfolgreiche berufliche Entwicklung zu fördern. Das erfordert eine verstärkte Zusammenarbeit von Schulen mit Unterneh-men auf diesem Gebiet, welche die regionalen Arbeitskreise unterstützen wollen.