Projekt SCHULEWIRTSCHAFT Ostdeutschland „Zusammenarbeit zukunftsfähig gestalten“ – AK SCHULEWIRTSCHAFT Lausitz als Leuchtturm beim Abschlussevent

Das Projekt „Zusammenarbeit zukunftsfähig gestalten“ des Netzwerkes SCHULEWIRTSCHAFT Ostdeutschland stand wie kein anderes von Beginn an unter dem Einfluss von Beschränkungen durch die Eindämmungsverordnungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Selbst der für den 28. Oktober 2020 geplante Multiplikatoren-Workshop musste innerhalb kürzester Zeit auf eine digitale Variante umgestellt werden. So trafen sich Vertreter der regionalen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT aus dem ganzen Land Brandenburg im virtuellen Raum und arbeiteten gemeinsam mit dem Tool „Miro collaborativ“ zusammen.

Zunächst wurden die eigenen Netzwerke und Stakeholder analysiert, bevor es um die Weiterentwicklung der Arbeitskreise in der Zukunft ging: Wie gewinnen wir neue Akteure? Wie kommunizieren wir im AK? Wie „netzwerken“ wir in unserer Region? Was sind geeignete Formate? Wie generieren wir gemeinsam neue Themenfelder und Ideen? Wie definieren wir unsere Ziele? Wie wollen wir die Ziele erreichen?

Inzwischen trafen sich die Akteure aus den fünf ostdeutschen Bundesländern am 22. März 2021 zum Abschlussevent des Projektes im virtuellen Raum. Bei diesem stellten sich aus jedem der beteiligten Länder sogenannte Leuchtturm-Netzwerke mit ihren Projekten und Möglichkeiten der Zusammenarbeit vor und traten mit den Teilnehmern in jeweils zwei Runden in einen intensiven Austausch. Der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Lausitz vertritt Brandenburg und beleuchtete „Digitale Netzwerkarbeit!? – Chancen und Herausforderungen“.

Das Netzwerk aus dem Süden Brandenburgs erschloss sich als eines der Ersten im Land Brandenburg die Möglichkeiten der digitalen Zusammenarbeit. Inzwischen bekam die eigene Arbeit im Arbeitskreis (AK) dadurch einen qualitativen Schub und konnte so, trotz Corona, fortgesetzt werden. Unterstützung leistet dabei die Landesebene, das Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V., in dem sie die Tools für die virtuelle Zusammenarbeit den Netzwerken zur Verfügung stellt.

Weitere Informationen zum Projekt und zum Abschlussevent, inklusive der Ausführungen des AK SCHULEWIRTSCHAFT Lausitz, finden Sie hier und unter Netzwerktreffen 2021.

 

Digitale Tools für Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT

Die Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT in Brandenburg werden digitaler. Das Netzwerk Zukunft unterstützt sie dabei. Nachdem wir schon die Online-Plattform ARNE bereitgestellt und ein erstes virtuelles Arbeitskreistreffen organisiert haben, gab es im Juni 2020 nun auch ein Seminar über digitale Tools für Arbeitskreise – selbstverständlich online.

Koordinatorinnen verschiedener Arbeitskreise wurde eine Einführung in Tools gegeben, mit denen in Netzwerken virtuell zusammengearbeitet werden kann, die Treffen vor Ort digital unterstützen und helfen, Projekte besser zu managen. Es ging um Software rund um Videokonferenzen, Whiteboards, gemeinsame Dokumente und Notizen, Terminfindung, Umfragen, Datenaustausch und Projektmanagment.

Die rege Teilnahme und positiven Feedbacks motivieren uns zusätzlich dazu, die Arbeitskreise weiter auf dem Weg in eine digitale Zukunft zu begleiten.

 


Bild: ©Tierney/Adobe Stock

SCHULEWIRTSCHAFT-Preis „Das hat Potenzial!“: Jetzt bewerben!

Unternehmen sind für Schülerinnen und Schüler wichtige Partner für ihre berufliche Zukunft. Schulen ermöglichen Jugendlichen Hand in Hand mit Unternehmen Einblicke in die Arbeitswelt und unterstützen sie bei ihrer Berufswahl. Gute Lehr- und Lernmedien, die wirtschaftliche Zusammenhänge sachkundig und interessant vermitteln, unterstützen die Jugendlichen und Lehrkräfte zusätzlich.

Ab sofort können sich Unternehmen, Schulen und Verlage für den SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2020 „Das hat Potenzial!“ bewerben. 

Weitere Informationen zum Wettbewerb und Ihrer Bewerbung finden Sie hier: www.schulewirtschaft-preis.de  

Jährlicher Erfahrungsaustausch der regionalen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT in Brandenburg

Am 5. März 2018 trafen sich auf Einladung des Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V. die Leiterinnen und Leiter der regionalen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT Brandenburg zu ihrem jährlichen Erfahrungsaustausch in der Industrie- und Handelskammer Potsdam. In 18 regionalen Arbeitskreisen SCHULEWIRTSCHAFT in Brandenburg arbeiten Vertreter der Schulen, Unternehmen, Wirtschaftsförderung, Agenturen für Arbeit, Kommunen, Kammern und weiterer Institutionen vor Ort zusammen. Gemeinsame Projekte und Aktivitäten sollen brandenburgischen Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Übergang von Schule in den Beruf ermöglichen.

Das Netzwerk Zukunft unterstützt die regionalen Arbeitskreise bei dieser Aufgabe. „Um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, braucht es gute Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft“, betonte Wolfgang Spieß, der als Vorstand des Netzwerk Zukunft und Geschäftsführer des Geschäftsbereiches Bildung der IHK Potsdam die Gäste zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte. „Die regionalen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT leisten einen großartigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in Brandenburg“, so Spieß weiter.

Ein Thema des jährlichen Erfahrungsaustausches waren die neuausgerichteten Unterstützungsangebote des Netzwerk Zukunft für die regionalen Arbeitskreise. Den regionalen Arbeitskreisen werden insbesondere weitere Informations- und Beratungsleistungen sowie vielfältige Vernetzungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Eine Schwerpunktaufgabe ist der Wissenstransfer zwischen den regionalen Arbeitskreisen, um gute Praktiken und innovative Projekte in die Breite zu tragen. Thematisch ist die Berufs- und Studienorientierung ein zentrales Betätigungsfeld. Wie Rainer Stock vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Gespräch hervorhebt, sind die regionalen Arbeitskreise von großer Bedeutung, um die Ziele der Landesstrategie zur Berufs- und Studienorientierung des Landes Brandenburg zu erreichen. Sie sind zentrale Plattformen in den Regionen, um die notwendige Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen vor Ort zu ermöglichen, z. B. bei Schülerbetriebspraktika oder beim Praxislernen. Zudem wird überlegt, wie auch Eltern oder Schüler und Schülerinnen verstärkt beteiligt werden können.

Als ein weiteres Zukunftsthema für die regionalen Arbeitskreise diskutierten die Gesprächsteilnehmer u.a. die Digitalisierung der Arbeitswelt. Berufs- und studienorientierende Maßnahmen müssen stärker auf die sich verändernden Arbeitstätigkeiten und Berufsbilder abgestellt werden. Es gilt, Jugendlichen schon früh neue Möglichkeiten und Anforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt zu vermitteln und digitale Kompetenzen für eine erfolgreiche berufliche Entwicklung zu fördern. Das erfordert eine verstärkte Zusammenarbeit von Schulen mit Unterneh-men auf diesem Gebiet, welche die regionalen Arbeitskreise unterstützen wollen.