Neue Impulse für die Berufliche Orientierung: Drei neue Gesichter im Netzwerk Zukunft

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Das Netzwerk Zukunft wächst: Mit Stefanie Wagner-Leppin, Tetiana Medvedieva und Bodo Schacher begrüßen wir drei neue Kolleginnen und Kollegen, die ihre vielfältigen Erfahrungen und Perspektiven in das Netzwerk Zukunft einbringen. Wir stellen die neuen Netzwerker und Ihre Expertise vor.

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Bodo rechts
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Stefanie Wagner-Leppin

Öffentlichkeitsarbeit | Kommunikation

Bodo Schacher

Netzwerkkoordinator SCHULEWIRTSCHAFT | 
Regionaler Netzwerkkoordinator Ostbrandenburg

Tetiana Medvedieva

Referentin Praxislernen | Kooperationen

Sie verantwortet seit November die Außendarstellung des Netzwerk Zukunft und sorgt dafür, dass Projekte, Angebote und Erfolge sichtbar werden.

Stefanie Wagner-Leppin ist diplomierte Medientechnikerin und bringt als ehemalige rbb-Journalistin und Pressesprecherin einer Polizeibehörde Erfahrungen und Kompetenzen in der zielgruppengerechten Ansprache, der Netzwerkpflege sowie in der strategischen Kommunikation mit. Mit ihr können wir die Themen der beruflichen Orientierung noch stärker in die Öffentlichkeit tragen, unsere Partner aktuell informieren und neue multimediale Projekte umsetzen. 

KONTAKT

stefanie.wagner-leppin@netzwerkzukunft.de
0331 2011 8565 | 0170 88 77 016

Seit März setzt er sich dafür ein, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft weiter zu stärken und den Austausch zwischen den regionalen Arbeitskreisen zu fördern.

Bodo Schacher ist ausgebildeter Lehrer für Politische Bildung und Geographie und hat am Karl-Liebknecht-Gymnasium in Frankfurt (Oder) und an der Sportschule Friedrich-Ludwig-Jahn in Potsdam unterrichtet. Er ist leidenschaftlicher Netzwerker und wird insbesondere die regionalen Akteure der Beruflichen Orientierung in Brandenburg enger zusammenbringen und den Wissenstransfer ermöglichen.

KONTAKT

 
0331 2011 8567 | 0157 5806 4452

Die erfahrene Expertin für Praxislernen und Lernortkooperationen verstärkt seit Januar unser Team. Ihr Fokus liegt auf der engen Verzahnung von Schule und Wirtschaft.

Tetiana Medvedieva bringt umfassende Erfahrung in der Entwicklung innovativer Bildungsformate, im Aufbau von Netzwerken sowie in der Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft mit. Mit ihrer Expertise in Digitalisierung, Change Management und interkultureller Zusammenarbeit wird sie künftig insbesondere die Weiterentwicklung von Praxislernen und Kooperationen in Brandenburg aktiv mitgestalten.

KONTAKT

tetiana.medvedieva@netzwerkzukunft.de
0331 2011 8566 | 0151 5082 7430

Praxislernen inklusiv: Wege zu Kooperationspartnern für Schulen mit sonderpädagogischem Förderbedarf

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Am 19. Februar 2025 fand im Haus der Wirtschaft in Potsdam die vom Netzwerk Zukunft organisierte Veranstaltung „Praxislernen im Dialog: Erfolgreiche Gewinnung von Kooperationspartnern an Schulen mit sonderpädagogischem Förderbedarf“ statt. Vertreter und Vertreterinnen aus zehn Brandenburger Schulen mit sonderpädagogischen Förderbedarfen und des Regionalpartners PraxisBO sowie Inklusionsberater/-innen der Wirtschaftskammern Brandenburgs und das Unternehmen Truckcenter und seine Auszubildenden mit inklusivem Hintergrund waren dabei. Katharina Fehn von der Koordinierungsstelle Praxislernen moderierte den Tag.

Praxisnah und eindrucksvoll zeigten die teilnehmenden Schulen, wie inklusive berufliche Orientierung und Praxislernen in der Schule umgesetzt werden können. Besonders spannend waren die Beispiele aus der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule in Brandenburg und der Schule „Marianne Seidel“ in Senftenberg, die beide mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkten „Lernen“ arbeiten. Wertvoll waren auch die Einblicke der Schulen, wie Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf praxisorientiert auf die Berufswelt vorbereitet werden können. Die Schulen stellten sehr anschaulich dar, dass für das gemeinsame Ziel ein großes Netzwerk an Partnern braucht.

Die Unternehmensperspektive stand in der zweiten Veranstaltungshälfte im Vordergrund: Christian Jakobitz von der Handwerkskammer Cottbus sowie Geschäftsführerin Stefanie Hofmann und Ausbildungsleiter Jens Müller vom Truckcenter Senftenberg sprachen offen über die Chancen und Herausforderungen bei der Zusammenarbeit mit Schulen. Seinen Erfahrungsschatz aus erster Hand teilte Maximilian S., Azubi im zweiten Lehrjahr, mit den Teilnehmern und betonte, wie wichtig die Unterstützung durch sein Unternehmen und seine Schule für seinen erfolgreichen Werdegang war. Ihn zusammen mit seiner damaligen Lehrkraft, die ebenfalls anwesend war, zu erleben, war ein schönes Beispiel dafür, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Schule, Unternehmen und Inklusionsberatung funktionieren kann.

Am Ende des Tages begaben sich alle Teilnehmenden mit einem prall gefüllten „Rucksack“ an Ideen und Inspirationen auf ihren Heimweg. Der Austausch zwischen allen Anwesenden war lebendig, und viele äußerten den Wunsch nach weiteren Veranstaltungen dieser Art. Insgesamt wurde der Tag als voller Erfolg gefeiert, der gezeigt hat, wie wichtig und bereichernd die enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Wirtschaft und Inklusionsberatung für die berufliche Zukunft von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarfen ist. 

Die Koordinierungsstelle Praxislernen zu Gast bei SCHULEWIRTSCHAFT Mecklenburg-Vorpommern

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Am Donnerstag, den 17. Oktober 2024, fand die Jahrestagung von SCHULEWIRTSCHAFT Mecklenburg-Vorpommern im Hotel Golfpark Strelasund in Süderholz statt. Unter dem Motto „Mehr Praxis! Weniger Arbeit?“ lag der Fokus der Veranstaltung auf praxisorientierten Ansätzen für die berufliche Orientierung (BO) an Schulen. Das Netzwerk Zukunft war zu dieser Veranstaltung eingeladen, das innovative Unterrichtsformat Praxislernen zu präsentieren.  

Im Mittelpunkt der Jahrestagung von SCHULEWIRTSCHAFT Mecklenburg-Vorpommern stand in diesem Jahr die Vorstellung der neuen Verwaltungsvorschrift zur beruflichen Orientierung durch Herrn Petters vom Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern. Diese Vorschrift soll die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen weiter fördern, um praxisnahe Lernformate zu stärken. Ein besonders wichtiger Beitrag kam dabei aus dem Nachbarbundesland Brandenburg: Katharina Fehn, Referentin des Netzwerks Zukunft für das Unterrichtsformat Praxislernen, stellte die erfolgreiche Umsetzung des praxisorientierten BO-Modells in Brandenburg vor.

Beim Praxislernen verbringen Schülerinnen und Schüler einen Teil des regulären Unterrichts in Werkstätten, Betrieben, öffentlichen oder sozialen Einrichtungen. Auf diese Weise erfahren sie Lehrplaninhalte nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Anwendung und es ergibt sich ein besseres Verständnis für die Verknüpfungen zwischen Schulwissen und Berufspraxis. Das Format wurde von den teilnehmenden Unternehmen sehr positiv aufgenommen, da es eine frühzeitige Bindung potenzieller Auszubildender ermöglicht.

Ein zentrales Thema der Diskussionen war die Organisation des Transports von Schüler/-innen zu den oft weit entfernten Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern, einem Flächenland wie Brandenburg. Schulen äußerten Bedenken bezüglich der entstehenden Kosten, woraufhin in Workshops mögliche Lösungen erörtert wurden. Die Tagung bot nicht nur eine Plattform für den Austausch zwischen Schulen und Unternehmen, sondern förderte auch die Anbahnung neuer Kooperationen. Das Ministerium bekräftigte seine Unterstützung für Praxislernformate und betonte die Wichtigkeit eines anhaltenden Dialogs zur Weiterentwicklung dieser Ansätze.

Das Netzwerk Zukunft bedankt sich herzlich für die Einladung und ist stolz darauf, dass es einen Beitrag zur Veranstaltung leisten und das Potenzial von Praxislernen als effektives Instrument der Berufsorientierung präsentieren konnte.
Foto: Bildungswerk der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e. V. 

„Das große Potenzial von Praxislernen“ – im Gespräch mit Nora Klemm und Markus Wicke

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Im exklusiven Interview diskutieren Nora Klemm, Projektleiterin des PraxisBO-Regionalpartners Süd-Ost (Stiftung SPI), und Markus Wicke, Projektleiter des PraxisBO-Regionalpartners West (kobra.net GmbH), über das immense Potenzial des Praxislernens. Lesen Sie, wieso sich Berufliche Orientierung nicht nur auf die Berufschancen auswirkt, sondern auch auf die Sozialkompetenz von Jugendlichen!

Hier gelangen Sie zum Interview.

Ob erfolgreiche Kooperation zwischen Schule und Betrieb, ein engagiertes Schul-Kollegium oder funktionierende Organisationsmodelle: Hier stellen wir Ihnen gute Beispiele für die Umsetzung von Praxislernen vor.

Tandem-Workshop in Genshagen: Praxislernen bei Coca-Cola

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Am Donnerstag, den 6. Juni, fand unser Tandem-Workshop zum Unterrichtskonzept Praxislernen in Genshagen statt. Zu Gast waren sieben Teilnehmende aus fünf Schulen im Rahmen des Praxislernen bei Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP DE). Seit 1929 produziert das Konsumunternehmen in Deutschland die beliebten Erfrischungsgetränke und bildet in zehn kaufmännischen und technischen Berufen aus. Das Unternehmen ist bundesweit für die Abfüllung und den Vertrieb von Produkten des Markenherstellers Coca-Cola verantwortlich. Passend zum Tandempartner und der spannenden Kulisse, drehte sich während des Workshops daher alles um das Erstellen von fächerübergreifenden Praxislernaufgaben mit dem Berufsbezug Logistik und Lebensmitteltechnik. 

Herr Neubauer und Herr Beese von CCEP gaben zuerst einen spannenden und transparenten Einblick, sowohl in das Unternehmen als auch in die Ausbildungsberufe. Welche Aufgaben die Auszubildenden in der Praxis haben, verfolgten die Anwesenden bei der anschließenden, kurzweiligen und umfänglichen Betriebsführung. Angeregt durch diese Eindrücke, entwickelten die Lehrkräfte, zusammen mit den Vertretenden des Unternehmens, Ideen für fächerübergreifende Aufgaben und formulierten zahlreiche konkrete Aufgaben. Im Lager konnte beobachtet werden, wie eine LKW-Ladung vorbereitet wurde. Durch diese Beobachtung entstand am Nachmittag für das Fach Mathematik die Aufgabe, das Volumen der Ladung eines LKWs in Liter und Kubikmeter zu berechnen. Die einzelnen Arbeitsschritte bei der Beladung des LKWs zu beschreiben, werden die Schülerinnen und Schüler zukünftig im Fach Deutsch als Aufgabe haben.  

Den teilnehmenden Lehrkräften, die sich stellvertretend für ihre Schulen für den Workshop angemeldet hatten, bot sich außerdem die Möglichkeit des produktiven Austauschs untereinander. Den erfolgreichen Workshop begleiteten Katharina Fehn von der Koordinationsstelle Praxislernen und Josefine Jacob regionale Koordinatorin vom Netzwerk Zukunft. 

 

 

Unsere neue Praxislernen-Website ist live!

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Praxislernen – berufliche Perspektiven entwickeln

Wir freuen uns, Ihnen ein umfangreiches digitales Informations- und Unterstützungsangebot rund um das Thema Praxislernen zur Verfügung zu stellen.

Neben wertvollem Basiswissen, hilfreichen Video-Tutorials und einem praxisnahen digitalen Wegweiser zur qualitativen Umsetzung von Praxislernen bietet die neue Website eine Vielfalt an downloadbaren Informations- und Arbeitsmaterialien – darunter zeitsparende Checklisten und Vorlagen für die Kooperation zwischen Schulen und Unternehmen sowie neue fächerverbindende Praxislernaufgaben.

Viel Freude beim Erkunden unter: www.praxislernen.de

Ausführlich stellen wir Ihnen das neue Unterstützungstool beim nächsten digitalen Erfahrungsaustausch Praxislernen für Schulen und Unternehmen am 30. März 2023 von 13:00 bis 15:30 Uhr vor. Hier können Sie unser neues Angebot aktiv kennenlernen und ausprobieren.

Sie können sich bis zum 27. März 2023 anmelden unter: Anmeldung Erfahrungsaustausch Praxislernen

Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Ihr Netzwerk Zukunft