Berufsorientierungstournee macht Station bei ORAFOL

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Wenn ein Unternehmen eine nach ihm benannte Straße hat, ist das immer ein eindeutiges Zeichen: Hier haben wir es mit einem Global Player zu tun. Rolls-Royce und Tesla beispielsweise – aber auch das Traditionsunternehmen ORAFOL in Oranienburg – mit Sitz in der Orafolstraße 1. Die Station 2 der Berufsorientierungstournee im Landkreis Oberhavel führte am 20. Januar die Teilnehmenden genau an diese Adresse. 

Von Sonnenschutz bis Lebensversicherung

ORAFOL stellt insbesondere Spezialfolien her, die uns im Alltag wohl täglich begegnen, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Dazu gehören Sonnenschutzfolien für Fenster, beispielsweise für öffentliche Gebäude wie Schulen. Aber auch Folien zur Folierung von Fahrzeugen stellt ORAFOL her. So erhalten Taxis ihre einzigartige Farbe. Auch reflektierende Folien für Rettungsfahrzeuge kommen von ORAFOL, die für Einsatzkräfte der Feuerwehr gerade bei Einsätzen in der Nacht zur Lebensversicherung werden können. 

Einblicke aus erster Hand

Orafol WeltkarteORAFOL lieferte den Teilnehmenden der Berufsorientierungstournee Einblicke in Produktion, Berufsfelder und Personalentwicklung. Der Marktführer bietet 2026 u. a. Berufsausbildungen für Industriemechaniker, Mechatroniker, Chemielaboranten oder Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement an und ein Duales Studium im Bereich der Elektrotechnik (jeweils m/w/d). Auch die Möglichkeit für Unternehmensbesuche mit Schülergruppen gibt es. 

Den Teilnehmenden der Berufsorientierungstournee wurde schnell klar: Hier haben wir es mit einem wachsenden Unternehmen zu tun, das weltweit agiert – aus Brandenburg heraus. Rund 1.300 Mitarbeiter sind am Standort in Oranienburg beschäftigt, an dem 180 Maschinen rund um die Uhr laufen. Da ist Fachkräftesicherung ein großes Thema. Die Teilnahme an der Berufsorientierungstournee war für das Unternehmen eine gute Möglichkeit, sich den Lehrkräften als Ausbildungsbetrieb in der Region zu präsentieren. Diese sind ideale Multiplikatoren in der Beruflichen Orientierung, weil sie täglich direkt im Kontakt mit den Fachkräften von Morgen stehen. 

Zum Hintergrund

Bei den vom Netzwerk Zukunft organisierten Berufsorientierungstouren bzw. -tourneen erhalten Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulleiter die Möglichkeit, direkte Einblicke in Unternehmen ihrer Region zu erhalten und Informationen rund um das Thema Ausbildung bzw. Duales Studium aus erster Hand zu gewinnen. Damit kann Berufliche Orientierung im Unterricht praxisnah gestaltet und theoretischer Unterrichtsstoff mit Beispielen aus der realen Arbeitswelt untersetzt werden. Die Berufsorientierungtour: Ein Format, dass Schule und Wirtschaft effektiv und nachhaltig zusammenbringt und Kooperationen zwischen den Partnern fördert und ausbaut.

Sie sind Lehrerin oder Lehrer und wollen an einer Berufsorientierungstour teilnehmen? Alle Veranstaltungen finden Sie HIER

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