Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Potsdam zu Gast im Schloss Glienicke
Zwischen historischen Parkanlagen, kunstvoller Architektur und gelebter Geschichte wurde am 19. März 2026 im Schloss Glienicke nicht nur Kultur erlebbar – sondern Zukunft gestaltet. Der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Potsdam kam an einem Ort zusammen, der wie kaum ein anderer zeigt, wie Lernen, Arbeiten und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbunden werden können. Gastgeber war die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg – ein bedeutender Akteur im Bereich Kultur, Bildung und Ausbildung.

Die Moderation des Treffens übernahm Nico Danneberg (vCAT), Mitglieder der Steuerungsgruppe, der den Austausch strukturiert und praxisnah durch die verschiedenen Programmpunkte führte.
Die historischen Schlösser und Parkanlagen von Potsdam und Berlin zählen seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe und sind nicht nur kulturell von herausragender Bedeutung, sondern auch ein vielseitiger Lern- und Arbeitsort. Allein im Jahr 2024 nahmen rund 52.000 Schülerinnen und Schüler an touristischen Bildungsangeboten teil, weitere 7.150 Kinder und Jugendliche nutzten Formate der kulturellen Bildung.
Berufliche Orientierung an einem besonderen Lernort
Die Stiftung präsentierte sich als spannender Arbeitgeber mit vielfältigen Ausbildungswegen. Junge Menschen können hier unter anderem folgende Berufe erlernen:
- Gärtner/in (Garten- und Landschaftsbau, Zierpflanzenbau)
- Maurer/in
- Tischler/in
- Tiefbauer/in
- Rohrleitungsbauer/in
- Metallbauer/in
- Elektroniker/in
- Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement
Besonders hervorzuheben ist die Ausbildung in den historischen Parkanlagen und Liegenschaften – ein Lernumfeld, das fachliche Qualifikation mit kulturellem Erbe verbindet. Zudem bestehen Möglichkeiten für Auslandspraktika.
Einblick in schulische Praxis
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Vorstellung der „Schule am Schloss“. Julia Mohnhaupt, BO-Koordinatorin der Schule, gab Einblicke in die konkrete Umsetzung Beruflicher Orientierung im Schulalltag und zeigte, wie Kooperationen mit außerschulischen Partnern erfolgreich gestaltet werden können.
Austausch in Barcamp-Sessions
In drei parallelen Barcamp-Sessions wurden aktuelle Fragestellungen praxisnah diskutiert:
Frauen in Handwerksberufen
Chancen, positive Entwicklungen und bestehende Herausforderungen
Lerntherapie und Ausbildung
Wie Jugendliche mit Lese-Rechtschreib-Schwäche und/oder Rechenschwäche erfolgreich in Ausbildung begleitet werden können
„Job-Opener@school – DAS Schülerinterview“
Vorstellung eines Formats zur praxisnahen Beruflichen Orientierung
Das Arbeitskreistreffen hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig starke Partnerschaften zwischen Schule und Wirtschaft sind. Der strukturierte Austausch hat zentrale Impulse für die Weiterentwicklung gemeinsamer Formate gesetzt.
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