Nicht nur im Land Brandenburg, sondern auch bundesweit bringt sich das Netzwerk Zukunft aktiv in die Weiterentwicklung der Beruflichen Orientierung ein. Beim Workshop der Initiative Bildungsketten, des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland in Berlin am 21. und 22. Mai wurde genau das sichtbar. Gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Bildung und Wirtschaft stand im Haus der Deutschen Wirtschaft die Frage im Mittelpunkt, wie Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft weiter gestärkt und Übergänge in Ausbildung und Beruf nachhaltig gestaltet werden können.
Das vielseitige Programm bot Fachvorträge, Workshops und intensive Austauschformate. Thematisch reichte die Bandbreite von Programmen der Beruflichen Orientierung über gelingende Kooperationsmodelle bis hin zur Qualität und Wirksamkeit von Praktika als Lernorte.
Brandenburg bringt Praxis und Struktur ein
Für das Netzwerk Zukunft nahmen Bodo Schacher und Katharina Fehn-Winterling teil und brachten die Erfahrungen aus Brandenburg in den bundesweiten Diskurs ein.
Besonders sichtbar wurde dabei, was die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft in Brandenburg auszeichnet: funktionierende Netzwerke und praxisnahe Formate. Die regionalen Arbeitskreise vernetzen Akteurinnen und Akteure vor Ort und schaffen eine strukturelle Grundlage für kontinuierliche Zusammenarbeit.
Darüber hinaus stellte das Netzwerk Zukunft die Netzwerk Zukunft akademie vor: ein Qualifizierungs- und Austauschformat, das Schulleitungen und Lehrkräfte gezielt weiterbildet, vernetzt und in ihrer Arbeit zur Beruflichen Orientierung unterstützt.
Impulse aus Brandenburg stoßen auf Interesse
Auch das in Brandenburg bewährte Unterrichtsformat “Praxislernen” stieß im Gespräch mit den SCHULEWIRTSCHAFT-Kollegen anderer Bundesländer auf großes Interesse. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf unserem neuen „Wegweiser Praxislernen“. Das digitale Arbeitsmittel zeigt, wie sich Praxislernen strukturiert, praxisnah und anschlussfähig umsetzen lässt. Knapp 100 Downloads seit der Veröffentlichung Anfang Mai zeigen: Der Wegweiser kommt an.
Insgesamt wurde beim Workshop in Berlin deutlich: Die Brandenburger Ansätze werden auch über die Landesgrenzen hinaus wahrgenommen. In Gesprächen entstanden erste Ideen, wie sich erfolgreiche Modelle übertragen und weiterentwickeln lassen.
Netzwerken als Erfolgsfaktor
Neben den fachlichen Inhalten spielte der persönliche Austausch eine zentrale Rolle. Kontakte wurden vertieft, neue Verbindungen geknüpft und Impulse für die eigene Arbeit gesammelt.
Gerade diese Kombination aus Erfahrung einbringen und neue Perspektiven aufnehmen macht den Mehrwert solcher bundesweiten Formate aus und ist zugleich ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des Netzwerk Zukunft.
Fazit
Was wir aus dem Workshop mitnehmen: Unsere bis in die Regionen vernetzte Struktur ist beispielhaft in Deutschland und bildet eine starke Grundlage für wirksame Berufliche Orientierung.
Mit neuen Ideen und gestärkten Netzwerken geht es zurück nach Brandenburg – für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Beruflichen Orientierung und gelingende Übergänge in Ausbildung und Beruf.