BO-Seminarkurs organisiert Projekttag für 7. Klassen

Gesamtschule Villa Elisabeth Eichwalde

Zielgruppe

 Schüler/-innen

Jahrgangsstufe(n)

 Jahrgangsstufe 12
 Jahrgangsstufe 7

Zeitraum/Umfang

 Projekttag

Beteiligte innerschulisch

 BO-Koordination
 Klassenleiter/-in; Tutor/-in
 Lehrkräfte
 Schüler/-innen​

Beteiligte außerschulisch

Ansprechpartner

AdobeStock 148304556Am 25. Juni 2026 feierte die Gesamtschule der Privatschulen Villa Elisabeth eine besondere Premiere: Die Schülerinnen und Schüler des Seminarkurses Berufliche Orientierung der Jahrgangsstufe 12 entwickelten, organisierten und gestalteten eigenständig einen Projekttag für die beiden 7. Klassen. Die Idee zum Projekttag ist gemeinsam im Rahmen einer Schulberatung des Netzwerk Zukunft zur Beruflichen Orientierung an der Schule entwickelt worden.

Ziel des Projekttages war es, die jüngeren Schülerinnen und Schüler frühzeitig und praxisnah auf ihr Schülerbetriebspraktikum in Klasse 8 vorzubereiten. Dafür konzipierten die Jugendlichen sieben abwechslungsreiche Stationen zu zentralen Themen der Beruflichen Orientierung. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Frage nach den eigenen Stärken und Interessen, die Recherche geeigneter Praktikumsbetriebe, das Verfassen von Bewerbung und Lebenslauf, das Verhalten im Bewerbungsgespräch sowie die Auseinandersetzung mit verschiedenen Berufsbildern. Ergänzt wurde das Angebot durch Impulse zum Thema Selbstständigkeit und eine offene Fragerunde rund um das Schülerpraktikum.

Besonders wertvoll an diesem Ansatz ist das Lernen auf Augenhöhe: Die Erfahrungen der älteren Schülerinnen und Schüler treffen direkt auf die Fragen und Interessen der Siebtklässler. Dadurch entstehen authentische Lerngelegenheiten, die oft einen besonders nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Herausforderungen

Die Vorbereitung des Projekttages stellte die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 durchaus vor Herausforderungen. Während die Entwicklung der Ideen mit großer Motivation erfolgte, zeigte sich in der konkreten Ausarbeitung und Organisation, wie viel Ausdauer und Verantwortungsbewusstsein für die Umsetzung eines solchen Projekts erforderlich sind. Auch diese Erfahrung ist ein wichtiger Bestandteil gelingender Beruflicher Orientierung.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen – hohe Temperaturen und verkürzte Unterrichtszeiten machten eine Kürzung des ursprünglich geplanten Programms um zwei Stunden notwendig – wurde die Veranstaltung von den 7. Klassen mit großer Aufmerksamkeit und Engagement angenommen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten aktiv an den Stationen mit, sammelten zahlreiche Anregungen für ihre Praktikumssuche und füllten ihren Berufswahlpass mit wichtigen Erkenntnissen für die nächsten Schritte. 

Bilanz

Das Beispiel der Privatschulen Villa Elisabeth zeigt eindrucksvoll, wie Berufliche Orientierung durch Eigenverantwortung, Peer-Learning und praxisnahe Vorbereitung gestärkt werden kann. Gleichzeitig wird deutlich, dass Schülerinnen und Schüler nicht nur von Angeboten profitieren, sondern diese auch erfolgreich selbst gestalten können. So entsteht eine Schulkultur, in der Berufliche Orientierung als gemeinsame Aufgabe verstanden und aktiv gelebt wird.

Hinweis: Grundlage dieses Textes sind Informationen der, die für diese Veröffentlichung redaktionell aufbereitet wurden.

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