Wie können praktische Erfahrungen Schülerinnen und Schüler noch stärker bei ihrer beruflichen Orientierung unterstützen? Und wie lässt sich Praxislernen in Werkstätten noch besser mit der Unterrichtsphase vor und nach den Praxisphasen verbinden? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Brandenburger Lehrkräfte aus verschiedenen Schulformen bei zwei PraxisBO-Fachtagen „Work & Explore“, die von der Stiftung SPI in dieser Woche in Cottbus und Bad Freienwalde veranstaltet wurden.
Das Netzwerk Zukunft gestaltete bei beiden Veranstaltungen einen Workshop zum Thema: „Fächerübergreifende Berufliche Orientierung: Strategien für den Schulalltag – Praxislernen in Werkstätten von morgen gestalten“.
Erfahrungen aus dem Schulalltag
Insgesamt nahmen 35 Lehrkräfte an den Workshops teil (22 in Cottbus und 13 in Bad Freienwalde). Die Teilnehmenden brachten vielfältige Erfahrungen aus ihrem Schul- und Praxislernalltag mit – und nutzten die Gelegenheit, sich intensiv über Herausforderungen, Ideen und konkrete Ansätze auszutauschen.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Praxislernen in Werkstätten stärker mit der Vor- und Nachbereitung im Unterricht verknüpft werden kann, damit praktische Erfahrungsräume nachhaltiger wirken und die berufliche Orientierung im Schulalltag noch besser unterstützt wird.
Gemeinsam Lösungen entwickeln
In Gruppenarbeitsphasen entwickelten die Lehrkräfte gemeinsam Ideen und diskutierten mögliche Wege, wie fachliche Aufgaben im Unterricht Praxisphasen sinnvoll begleiten können. Besonders bereichernd war dabei die Mischung der Schulformen, die unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen in den Austausch einbrachte.
Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten waren vielfältig, konstruktiv und praxisnah – genau wie die Schulen selbst.
Wir bedanken uns herzlich beim Team des SPI für die Einladung und die gelungene Organisation der beiden Fachtage. Der offene Austausch und die vielen konkreten Praxisideen waren auch für uns sehr inspirierend – wir schätzen die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten sehr.

