Diese Schulen erhalten die Praxislernen‑Plakette 2026

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Premiere im Praxislernen: 2026 wird die Praxislernen‑Plakette erstmals überhaupt vergeben. Sechs Schulen aus Brandenburg gehören zu den ersten, die mit dieser neuen Auszeichnung geehrt werden. Mit der Plakette würdigt das Netzwerk Zukunft gemeinsam mit der Koordinierungsstelle Praxislernen Schulen, die Praxislernen besonders qualitätsvoll, nachhaltig und innovativ umsetzen.

Im Fokus stehen dabei die enge Verzahnung von Unterricht und Praxis, die systematische Einbindung in das schulische Gesamtkonzept sowie eine starke Kooperation mit außerschulischen Partnern. Die neue Auszeichnung macht sichtbar, wie Schulen Berufliche Orientierung durch Praxislernen wirksam gestalten – in Werkstätten, in Betrieben oder in der Kombination beider Formate. Folgenden Schulen gratulieren wir herzlich zum Erhalt der Plakette:

Oberschule Brück

Die Oberschule Brück überzeugt mit einem besonders durchdachten Praxislernen unter herausfordernden regionalen Bedingungen. Trotz begrenzter betrieblicher Kapazitäten gelingt es der Schule, ein verlässliches und vielfältiges Angebot zu sichern. Ein starkes Merkmal ist die gezielte Vor- und Nachbereitung: In einer eigenen „Freistunde“ werden Schülerinnen und Schüler intensiv auf ihre Praxiserfahrungen vorbereitet und reflektieren diese anschließend systematisch. So entsteht eine enge Verbindung zwischen Unterricht und Arbeitswelt, die nachhaltig wirkt.

Peter Joseph Lenné Oberschule mit Grundschulteil (Hoppegarten)

Hier wird Praxislernen als ganzheitliches Konzept gedacht: Werkstatt- und Betriebsphasen greifen ineinander und ergänzen sich sinnvoll. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit den Betrieben. Diese entwickeln im dritten Trimester eigenständig praxisnahe Lernaufgaben, die mit der Schule abgestimmt werden. So erleben die Schülerinnen und Schüler unmittelbar, wie schulische Inhalte in der Arbeitswelt Anwendung finden.

Oberschule „Johann Heinrich August Duncker“ (Rathenow)

Praxislernen ist an dieser Schule fest im schulischen Selbstverständnis verankert und prägt das Profil nachhaltig. Die Stärke liegt in der engen Verzahnung aller Elemente: fächerübergreifende Lernaufgaben, verlässliche Kooperationen und eine systematische Dokumentation sorgen dafür, dass Lernerfahrungen sichtbar und anschlussfähig werden. Besonders die kontinuierliche Zusammenarbeit mit regionalen Partnern stärkt die Praxisnähe und Qualität.

Freiherr‑von‑Rochow‑Schule – Oberschule Pritzwalk

Die Schule integriert Praxislernen konsequent in ihr Gesamtkonzept und setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit den Praxislernorten. Ein besonderes Qualitätsmerkmal ist die Präsentationskultur: Schülerinnen und Schüler stellen ihre Ergebnisse regelmäßig vor Betrieben und Partnern vor. Die Anerkennung ihrer Leistungen – auch durch Auszeichnungen – stärkt Motivation, Selbstvertrauen und die Wertschätzung praktischer Arbeit.

Evangelische Schule Neuruppin

Die Evangelische Schule Neuruppin zeigt, wie Praxislernen in Werkstätten kreativ und schülerorientiert umgesetzt werden kann. Durch die ganzjährige Organisation in Schulwerkstätten und die flexible Lerngruppengestaltung entstehen vielfältige Praxiserfahrungen. Projekte wie der Schulgarten, begleitet von externen Fachkräften, ermöglichen authentische Einblicke in berufliche Anforderungen und fördern eigenverantwortliches Arbeiten.

Gesamtschule Treuenbrietzen

Die Gesamtschule Treuenbrietzen überzeugt mit einer hohen fachlichen Qualität und einer klar strukturierten Umsetzung des Praxislernens. Ein besonderer Fokus liegt auf der systematischen Vor- und Nachbereitung: Schülerinnen und Schüler formulieren persönliche Lernziele, reflektieren ihre Erfahrungen und dokumentieren ihre Entwicklung. Die enge Abstimmung mit Fachkonferenzen und Praxislernorten sorgt dafür, dass Lernaufgaben passgenau gestaltet werden.

Die Reihenfolge der genannten Schulen ist beliebig gewählt und keiner Wertung unterlegen. Die Koordinierungsstelle Praxislernen gratuliert den ausgezeichneten Schulen nochmals ausdrücklich. Die von den Schulen im Rahmen ihrer Bewerbung eingereichten Lernaufgaben werden demnächst auf der Website www.praxislernen.de veröffentlicht.

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